Fridinger Stadtfest zieht viele Besucher in Donaustadt

Karl-Heinz Reizner

Nach dreijähriger coronabedingter Pause feierte die Fridingen nun ihr 38. Stadtfest zusammen mit dem 43. Floh- und Krämermarkt. Großes Interesse gab es an einem Infostand zum aktuellen und oft diskutierten Thema „Rückbau des Bronner Wehr“.Zum Auftakt des Stadtfestes hielt Jürgen Harich, stellvertretender Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Donauschwaben, einen Bildvortrag über die Integration der Donauschwaben als deutsche Minderheit in der Welt. Pfarrer Gerwin Klose (Katholische Kirchengemeinde) und die evangelische Pfarrerin Nicole Kaisner feierten im Anschluss zum Auftakt des Stadtfestes einen ökumenischen Festgottesdienst. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Stefan Waizenegger und Pfarrer Gerwin Klose auf dem vollen Kirchplatz stach der katholische Seelsorger treffsicher das erste Fass Bier an. Unter Stabführung von Heiko Klaiber unterhielt die Stadtkapelle Fridingen die Gäste auf dem Festplatz ebenso wie die Gruppe DaCapo.Bei der Oldtimer-Ausstellung am Samstagnachmittag schlugen die Herzen der Liebhaber alter Fahrzeuge höher. Dieses Jahr wurde ein besonderes Jubiläum gefeiert: 70 Jahre „Holder“ in Fridingen, wo dieser kleine Bulldog seit Anfang der 1950er-Jahre die kleinbäuerliche Landwirtschaft prägte. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Fanfarenzug Fridingen. Viel Spaß hatten die Kinder beim Glücksrad, bei verschiedenen Mitmach-Stationen und bei den Aufführungen des Sigmaringer Puppentheaters. Am Abend heizte die Band „Hearts on Fire“ den vielen Festbesuchern kräftig ein. Viele Besucher, darunter auch zahlreiche Auswärtige, drängten sich beim 43. Floh- und Krämermarkt im historischen Ortskern zwischen den Ständen und Zelten. Die Stadtkapelle Fridingen und die Musikkapelle „Rehragout“ spielten dabei auf dem Kirchplatz. Dort zeigten auch die Jazztanzgruppen sowie die Turnerinnen und Turner des Turnvereins 05 Fridingen ihr Können. Großes Interesse fand der Informationsstand vor dem Gasthaus „Scharfeck“ zum heiß diskutierten Thema „Rückbau des Bronner Wehrs“. Die Aktionsgruppe informierte über die vom Regierungspräsidium Freiburg in naher Zukunft geplanten Abbaumaßnahmen im Donautal am Standort der ehemaligen Bronner Mühle. Im Museum Oberes Donautal „Ifflinger Schloss“ war die Ausstellung „Stadt im Wandel – Wandel durch Zuzug von Flüchtlingen und Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg“ zu sehen. Im Rathaus präsentierten die Fridinger Kindergärten und Kinderkrippen kreative Werke. Bürgermeister Stefan Waizenegger, die Organisatoren und Vereine waren sehr zufrieden über das durchaus gelungene und vor allem gut besuchte Stadtfest.

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