Mit acht Treffern und einer starken Leistung hat sich Tabea Maier von den Handball-Fans der HSG Fridingen/Mühlheim verabschiedet. In der kommenden Saison wird sie für den Drittligisten SV Allensbach auflaufen. „Das tut uns sportlich schon weh. Allerdings sind wir auch stolz, eine Spielerin in die dritte Liga gebracht zu haben“, sagte Frank Rohrmeier, Trainer der Württembergliga-Frauen.

Mehrfach habe Allensbach bei Maier wegen eines Wechsels angefragt. Erst im Winter wollte der SVA die Studentin, die bereits in Allensbach mittrainiert, mit einem Zweitspielrecht ausstatten. „Tabea hat aber damals abgesagt. Weil sie sich bei uns wohlfühlt, hat sie gesagt, dass sie die Runde noch zu Ende spielt“, meinte Rohrmeier. Nun wolle sie den Schritt aber wagen und sich auf einem höheren Niveau beweisen.

Dass Maier das Zeug hat, auch in der dritten Liga zu bestehen, glaubt ihr bisheriger Trainer zweifelsfrei. Sie sei nicht nur an den Toren zu messen, meint Rohrmeier. „Tabea spielt einen guten Part in der Abwehr. Da war sie entscheidend für uns“, erklärt der Trainer der Donautal-HSG. Körperlich bringe sie alles mit. „Zudem ist Tabea sport- und trainingsverrückt. Und wenn man Bock hat und fleißig ist, dann ist auch vieles möglich“, sagte Rohrmeier. Zudem: „Unsere Tür steht ihr immer offen.“

Mit Kathrin Marquardt wird eine zweite Spielerin in der nächsten Saison nicht zum Kader der HSG Fridingen/Mühlheim zählen. Allerdings macht sie nach 13 Jahren Handball nur eine Pause.

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