Räte beschließen Pflege für Bäume in Hardtallee

Lesedauer: 3 Min
 Der Fridinger Rat beschloss die weitere Pflege der Bäume an der Hardtallee.
Der Fridinger Rat beschloss die weitere Pflege der Bäume an der Hardtallee. (Foto: Stadt Fridingen)
Simon Schneider

Die Bäume entlang der Hardtallee zwischen dem Knopfmacherfelsen und der Grenze zum Landkreis Sigmaringen sollen von der Königsfelder Firma Markus Bauer weiterhin gepflegt werden. Das hat der Fridinger Gemeinderat beschlossen.

Die Bäume entlang der denkmalgeschützten Hardtallee, ein über ein Kilometer langes Teilstück auf der Landesstraße 277, wurden von den zuständigen Behörden untersucht. Knapp die Hälfte des gesamten Baumbestands ist Esche, die laut dem Baumsachverständigen unter Beobachtung bleiben müsse. Das ausgearbeitete Pflegekonzept sieht 51 Nachpflanzungen vor. Zu empfehlen seien hauptsächlich Stiel- und Roteiche. Straßenrechtliche Vorschriften würden einen Pflanzabstand von acht Metern zur Fahrbahn oder das Aufstellen einer Leitplanke vorsehen. Bei beiden Varianten würde der jetzige „Alleencharakter verloren gehen“, sagte Fridingens Bürgermeister Stefan Waizenegger. Deshalb würden dazu weitere Gespräche mit den zuständigen Behörden erfolgen müssen. Nach einem Fachgutachten mussten unter anderem im vergangenen Jahr von 127 kontrollierten Bäumen zehn gefällt werden, damit die Verkehrssicherheit weiterhin gegeben ist.

Die Räte beschlossen, die Experten der Königsfelder Firma Markus Bauer mit den Arbeiten der künftigen Pflegemaßnahmen zu beauftragen. Für die Stadt Fridingen belaufen sich die ersten Kosten dafür auf 3650 Euro. Den gleichen Betrag zahlt das Land. Beschlossen worden ist auch, dass in den Folgejahren ebenso Haushaltsmittel für eine fortlaufende Pflege einzustellen sind. Die Gemeinderäte und die Stadt werden zudem im kommenden Jahr und in regelmäßigen Abständen über die Nachpflanzungen und Pflege informiert.

Das Kreisforstamt schlug vor, den Preis für den Festmeter Buche für 2020 um zwei Euro auf 62 Euro zu erhöhen. Dies sei die erste Anhebung nach fünf Jahren. Die Förster empfehlen, dass der Brennholzpreis zwischen den einzelnen Kommunen nicht allzu weit auseinander liegen sollte. Mehrere Gemeinden im Landkreis Tuttlingen hatten diese Erhebung jüngst beschlossen (wir berichteten). Die Förster wollen auf Fridinger Gemarkung erneut knapp 1000 Festmeter Brennholz einschlagen und veräußern. Der Preiserhöhung stimmten die Räte zu.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen