Mühlheim fegt Ahldorf/Mühlen vom Platz

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 Und wieder schlägt es bei Ahldorf/Mühlen ein. Lukas-Tobias Kalmbach (rechts) sorgt beim 7:1 des VfL Mühlheim für das zwischenze
Und wieder schlägt es bei Ahldorf/Mühlen ein. Lukas-Tobias Kalmbach (rechts) sorgt beim 7:1 des VfL Mühlheim für das zwischenzeitliche 3:0. (Foto: HKB)
Wilfried Waibel

Der VfL Mühlheim hat das erste Rückrundenspiel der Fußball-Landesliga Württemberg am Samstag vor rund 200 Zuschauern in Fridingen gegen den Mitaufsteiger SG Ahldorf/Mühlen 7:1 (6:1) gewonnen. Damit gelang dem Team von Spielertrainer Maik Schutzbach die Revanche für die 4:5-Niederlage beim Saisonauftakt.

Das Spiel war gerade einmal 100 Sekunden alt, da lag das Spielgerät schon zum ersten Mal im SG-Tor. Der wiedergenesene Stefan Rebholz fackelte nach dem Zuspiel aus dem Mittelfeld nicht lange und ließ dem Gästetorwart Bastian Dörn keine Abwehrchance. Fünf Minuten später war es VfL-Kapitän Philipp Wolf, der sich auf der rechten Seite durchspielte, seine Gegenspieler stehen ließ und mit einem überlegten Schuss ins lange Eck die Gästeabwehr samt Torhüter schlecht aussehen ließ.

Auch in der Folge waren die Gäste nur mit Abwehraufgaben beschäftigt. Mühlheim machte bereits im Mittelfeld gehörig Druck und ließ der Spielgemeinschaft wenig Möglichkeiten zum Verschnaufen. Mit dem Doppelschlag in der 20. und 22. Minute durch Lukas-Tobias Kalmbach und erneut Rebholz zum 4:0 war die Partie frühzeitig entschieden. Zwar erinnerten sich die VfL-Zuschauer, als die Gäste im Anschluss an einen zu kurz abgewehrten Eckstoß zum 4:1-Anschlusstreffer kamen, an das Hinspiel in Ahldorf, bei dem der VfL eine 4:1-Führung noch verspielt hatte. Doch dazu kam es an diesen Nachmittag nicht. Zum einen schied Gäste-Torjäger Tobias Schmollinger, der angeschlagen ins Spiel gegangen war, nach 25 Minuten verletzt aus. Zum anderen baute Maximilian Bell (35., 44.) den Vorsprung noch in der ersten Halbzeit auf 6:1 aus.

Nach dem Seitenwechsel hielten die Gastgeber den Druck verständlicherweise nicht so hoch wie in den ersten 45 Minuten. Trotzdem war der VfL spielbestimmend und hatte vom Gast wenig zu befürchten. Zudem unterliefen Ahldorf/Mühlen im Mittelfeld zu viele Abspielfehler, als dass die SG überhaupt Druck auf das VfL-Gehäuse hätte aufbauen können. Zudem sorgten die Hausherren mit vier Auswechslungen innerhalb von zwölf Minuten für einige Unterbrechungen im Spielfluss. Bei dem hohen Vorsprung nahm der VfL es sogar auch ohne großen Widerspruch hin, dass Schiedsrichter Michael Hilebrand das zwischenzeitliche 7:1 wegen angeblichem Abseits annullierte. Leon Waizenegger (76.) erzielte den Treffer zum Endstand.

„Das war super. Die Mannschaft hat alles, was wir uns vorgenommen haben, sehr gut umgesetzt. Wir haben uns in der ersten Halbzeit in einen richtigen Lauf gespielt“, freute sich Schutzbach.

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