Gedenktafel erinnert an die Bronner Mühle

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Museumsleiter Armin Heim, Bürgermeister Stefan Waizenegger und Wolfgang Wirth präsentieren die neue Gedenktafel.
Museumsleiter Armin Heim, Bürgermeister Stefan Waizenegger und Wolfgang Wirth präsentieren die neue Gedenktafel. (Foto: Simon Schneider)

Die Stadt Fridingen hat jüngst zum Abschluss an die Ausstellung „Die Bronner Mühle – ihre Geschichte und ihr tragisches Ende“ eine Gedenktafel erstellen lassen, die an die zerstörte Bronner Mühle erinnert und deren Geschichte erläutert.

Die Tafel steht an der Stelle, an der einst die jahrhundertealte Mühle stand – am Donauufer unterhalb von Schloss Bronnen. Sie war eines der markantesten Bauwerke im Donautal. Im Oktober 1960 wurde die Mühle durch einen Erdrutsch völlig zerstört. Drei der Bewohner kamen dabei ums Leben.

Der Text und das Bildmaterial, das auf der Gedenktafel zu sehen ist, stammen von Wolfgang Wirth, dem Vorsitzenden des Heimatkreises Fridingen, der gemeinsam mit Fridingens Bürgermeister Stefan Waizenegger und Museumsleiter Armin Heim die neue Tafel begutachtete. Auf der Tafel ist zudem ein QR-Code zu finden, der mit einem Smartphone oder Tablet abgescannt werden kann und per Link an die Stelle im Internet verweist, an der weitere Infos zur Bronner Mühle stehen.

Die Tafel kostete laut Heim rund 2500 Euro. Zusätzlich erinnert vor Ort außer einem Gedenkstein heute noch das Wehr in der Donau als einziges Relikt an die einstige Bronner Mühle und ihre Bewohner.

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