Fridinger Fuchs friert in der Donau ein

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Jäger Franz Stehle hat den Fridinger Fuchs als Eisblock aus der zugefrorenen Donau gesägt.
Jäger Franz Stehle hat den Fridinger Fuchs als Eisblock aus der zugefrorenen Donau gesägt. (Foto: Klaus Leuser)

Dieser Fuchs ist im Eis der zugefrorenen Donau nahe des Jägerhauses in Fridingen erstarrt. Meister Reineke war am 9. Dezember auf dem dünnen Eis der Donau eingebrochen und dann ertrunken.

Da in der Nähe der Fundstelle eine Quelle für stetig wärmeres Wasser sorgt, war die Eisdecke zu dünn, um den ausgewachsenen Fuchs zu tragen, erklärt Jäger Franz Stehle unserer Zeitung. Stehle vom Jägerhaus Fridingen hat das Tier aus dem Eis gesägt, um es zu entsorgen. Zuvor muss es noch aus dem Eisblock auftauen. Der Fuchspelz sei aber nach der langen Zeit im Eis nicht mehr zu gebrauchen, sagt Stehle.

„Der Eisfuchs ist vielleicht eine Warnung an diejenigen, die auf das Eis der zugefrorenen Donau gehen wollen“, sagt Stehle. Dem Wappentier der Fridinger Narrenzunft werden in der Heraldik (Wappenkunde) Schläue und Listigkeit nachgesagt. In diesem Falle hatte das bedauernswerte Tier mit dem langen buschigen Schwanz einfach Pech gehabt.

Fox on the Rocks - Der Fuchs im Eis
Ein Fuchs ist bei Fridingen in der Donau eingefroren. Der Kadaver taut nun auf dem Hof von Franz Stehle auf. Elisabeth Kniele hat den Jäger besucht.  
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