Frühlingskonzert trifft den Nerv der Zuhörer

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Die drei Trompeter Falmur Hajdaraj, Jochen Bastian und Leonie Todt (von links) zogen die restlichen Musiker der Stadtkapelle bei
Die drei Trompeter Falmur Hajdaraj, Jochen Bastian und Leonie Todt (von links) zogen die restlichen Musiker der Stadtkapelle beim Frühjahrskonzert mit. (Foto: Winfried Rimmele)

Das Frühjahrskonzert der Stadtkapelle Fridingen hat mit einer Mischung aus sinfonischer Blasmusik und Unterhaltungsmusik den Nerv der Zuhörer in der vollbesetzten Festhalle getroffen.

Nach monatelanger Vorbereitung haben es die Zöglinge, die Jugendkapelle und das Gesamtorchester geschafft, einen einzigarten Konzertabend darzubieten. Zwölf Zöglinge unter der Leitung von Gottfried Reizner versetzten das Publikum mit dem „Irish Dream“ mit sanfter und verträumter Melodie in die zerklüfteten Küsten Irlands. Weiter ging die Reise nach Jamaika, wo mit „Day-O“ ein jamaikanisches Volkslied musikalisch interpretiert wurde.

Nach diesem verheißungsvollen Auftritt knüpfte die Jugendkapelle Fridingen-Buchheim unter der Leitung von Daniela Knittel nahtlos an die musikalische Reise an. Mit „Gonna fly now“ dem Titelsong des Fils Rocky wechselten die Nachwuchsmusiker über den Teich nach Amerika. Mit „Coucho“ wechselte das Jugendorchester die Stilrichtung hin zum Dixieland. Wie auf den Leib geschnitten spielte Clara Rommel ihren Solopart mit der Zugposaune und erntete dafür einen Extrabeifall.

Ohne Pause und Umschweif ging die Reise weiter durch Walt Disneys Fantasiewelten. Ob mit der kleinen Simba, dem Ritt auf dem fliegenden Teppich mit Aladdin oder die Schöne und das Biest, der Fantasie wurden keine Grenzen gesetzt. Als Zugabe bereiteten die Jungmusiker den Zuhörern den Weg in die Hölle. Mit „Highway to hell“ der Hardrockband AC/DC stürmte die Jugendkapelle auf den Gipfel des Rock-Olymps.

Mit lauten Fanfaren starteten 85 Musiker der Stadtkapelle mit dem Dirigenten Heiko Klaiber ihre musikalische Reise. Bei „Glory Fanfare“ war besonders das Trompetenregister gefordert. Beim Stück „Suite from the Hymn of the Highlands“ waren dann sämtliche Register virtuos eingebunden. Mit einer meisterlichen Ausdruckskraft beschrieb das Orchester zuerst ein kleines Dorf mit Namen Ardross, ehe mit einem melancholischen Satz der Fluss Alladale beschrieben wurde und mit Dundonell im musikalischen Höhepunkt endete.

Zugabe ist unumgänglich

Die drei jungen Trompeter Falmur Hajdaraj, Jochen Bastian und Leonie Todt zogen bei „Buglers Holiday“ im rasanten Tempo das Orchester mit, und in virtuoser Weise versuchten die restlichen Musiker ihnen zu folgen. Mit einem Medley über die Rockband Queen endete die Reise durch die Welt der Musikwelt des 20. Jahrhunderts mit einem weiteren Volltreffer. Viel Beifall von der vollbesetzten Festhalle machte der Konzertmarsch „Unter dem Doppeladler“ als Zugabe unumgänglich. Der nicht enden wollende Beifall machte deutlich, dass es allen Akteuren gelungen war, einen hervorragenden Konzertabend auf die Beine zu stellen. Mit den notwendigen Informationen wurden die Zuhörer durch Clara Rommel und Leonie Todt (Jugendkapelle) und Sven Reizner (Stadtkapelle) versorgt.

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