Feuerwehrleute halten Notfalltraining ab

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Feuerwehrleute üben in Fridingen, wie sie einen verletzten Kameraden bei einem Einsatz retten können.
Feuerwehrleute üben in Fridingen, wie sie einen verletzten Kameraden bei einem Einsatz retten können. (Foto: pm)
Schwäbische Zeitung

Bei der Feuerwehr Fridingen hat ein sogenanntes „Notfalltraining“ für Atemschutzgeräteträger stattgefunden. Bei einem Einsatz können auch die Helfer selbst in eine Notsituation gelangen. Um dafür gerüstet zu sein, haben die Feuerwehrleute den Ernstfall geprobt.

In einem brennenden oder verrauchten Gebäude lauern viele Gefahren, wie einstürzende Wände und Decken, die einen Feuerwehrmann verschütten können, heißt es in einer Pressemitteilung. Plötzlich kann durch das Feuer der Rückzugsweg abgeschnitten sein.

In einer solchen Situation muss sich der verunglückte Kamerad auf eine schnelle Rettung verlassen können. Zu diesem Zweck steht ein Sicherungstrupp bereit, der zur Hilfe eilen kann. Während der Ausbildung wurde realitätsnah an verschiedenen Stationen trainiert. Die entsprechenden Handgriffe, wie das Wechseln des Lungenautomaten für den Verletzten, müssen quasi „blind“ ausgeführt werden können. Für die 14 Feuerwehrleute aus Dürbheim, Geisingen, Trossingen, Immendingen, Neuhausen und Reichenbach waren die Übungen schweißtreibend, hatten sich doch die Ausbilder Jordan Sattler, Markus Baum und Klaus Hermann alle Mühe gegeben, die Szenarien mit vielen Hindernissen und Erschwernissen auszustatten.

So galt es, einen Verletzten über Treppen zu retten und in einem verrauchten Raum zu suchen. Sie übten den Transport mit der Schleifkorbtrage sowie den Umgang mit dem Rettungstuch und der Rettungswindel. Das Fazit der beiden Ausbilder war, dass dieses hohe Ausbildungsniveau sich nur während eines solchen Themen-Tages umsetzen lässt.

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