Donautal-HSG strebt den Klassenerhalt an

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 Die Württembergliga-Frauen der HSG Fridingen/Mühlheim mit dem Trainerteam und dem Vorsitzenden Wolfgang Fritz.
Die Württembergliga-Frauen der HSG Fridingen/Mühlheim mit dem Trainerteam und dem Vorsitzenden Wolfgang Fritz. (Foto: HSG Fridingen/Mühlheim)
Rouven Spindler

Eine Woche nach dem Herren-Team starten auch die Handballfrauen der HSG Fridingen/Mühlheim in die Württembergliga. Nach einigen personellen Änderungen hat man bei der HSG keine hohen Ziele, will junge Spielerinnen an die Liga heranführen und die Klasse halten.

Das Trainer-Duo Frank Rohrmeier und Uwe Langeneck geht in sein viertes Württembergliga-Jahr. In dieser Saison peilt das Damen-Team der HSG den Verbleib in der Liga an. „Viele andere Mannschaften haben sich mit mehreren Spielerinnen verstärkt. Hinzu kommt Oberliga-Absteiger HSG Donzdorf/Geislingen, der schwer einzuschätzen ist, und die Top-Mannschaft des TV Reichenbach“, sagt HSG-Coach Rohrmeier.

Ein weiterer Grund für das bescheidene Saisonziel sei der Abgang zweier Stützen der vergangenen Spielzeit. Tabea Maier (zu Drittligist SV Allensbach) und Kathrin Marquart, die ihre aktive Karriere beendet hat, stehen den Trainern nicht mehr zur Verfügung. „Wir wollen diese Lücken mit Eigengewächsen aus der Jugend und der zweiten Mannschaft schließen“, so Rohrmeier weiter. Mit Hannah Wirth, Melissa Karl, Burcin Özgentürk und Luisa Leibinger schafften vier Spielerinnen den Sprung aus der zweiten Mannschaft in den erweiterten Württembergliga-Kader. Rohrmeier: „Im Laufe der Runde kommen noch zwei bis drei weitere Spielerinnen dazu.“ Externe Zugänge gab es in dieser Saison keine.

Mit der Vorbereitungsphase war der Trainer zufrieden. Er beklagte allerdings, wie andere Trainer auch, die Urlaubszeit: „Trotzdem war die Trainingsbeteiligung in Ordnung. Wir haben an einer anderen Deckung gearbeitet, wollen offensiver stehen und auch in der Spieleröffnung variabler sein als in der Vorsaison.“

Sonntag Heimspiel in Fridingen

Ob die Mannschaft diese spielerischen Elemente direkt am ersten Spieltag umsetzten kann, wird sich am Sonntag zeigen. Dann empfangen die Donautälerinnen um 17 Uhr in der Fridinger Sepp-Hipp-Halle die HSG Deizisau-Denkendorf. Das gegnerische Team wurde vergangene Saison nach dem Aufstieg Tabellenachter und ist dem Gastgeber somit bekannt. Deizisau-Denkendorf stellt ein ausgeglichenes Team und ist zur neuen Saison auf jeder Position doppelt besetzt. Es könnte ein ausgeglichenes Spiel werden, in dem Fridingen/Mühlheim den Heimvorteil für die ersten Punkte nutzen will.

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