Donautal-Frauen verlieren 20:21 beim TV Reichenbach

Lesedauer: 3 Min
rosp

In der Handball-Württembergliga Frauen hat die HSG Fridingen/Mühlheim beim TV Reichenbach knapp verloren. Die Donautal-HSG unterlag beim Tabellenfünften kurz vor Schluss mit 20:21 (7:12).

Schon in der Anfangsviertelstunde zeichnete sich ein offener Schlagabtausch ab. „Wir sind gut ins Spiel gekommen“, sagte HSG-Trainer Frank Rohrmeier zum frühen 3:1 (4. Minute) seiner Mannschaft. In den ersten 16 Minuten wechselte die Führung zwischen den Teams dreimal. Danach begann der TV Reichenbach sich einen Vorpsrung zu erspielen, als er sich nach einem 6:0-Lauf mit 6:11 (26.) von den Gästen aus dem Donautal absetzte. Nach dem Anschlusstreffer (28.) stellte Reichenbach mit dem 7:12 (29.) den vorherigen Abstand wieder her. Die Gäste hatten ihre Chancen, scheiterten allerdings an der Verwertung und gingen mit nur sieben Toren in die Pause. „Wir haben uns gute Chancen herausgespielt und sind gut in die erste Welle gekommen, haben dann aber viele 100-Prozentige vergeben“, trauerte Rohrmeier den ausgelassen Chancen hinterher. Kaum war die HSG treffsicherer, stand es noch vor den letzten 20 Spielminuten unentschieden (13:13, 40.). „Da haben wir das Spiel offen gestaltet. Bis zur 50. Minute ging es immer hin und her“, so Rohrmeier weiter. „Das Spielglück war nicht auf unserer Seite“, sagte er zum weiteren Verlauf der Partie, in der sich beide Mannschaften nichts schenkten. Nachdem die Gäste in der Folgezeit nachziehen mussten, um nicht den Anschluss zu verlieren, übernahmen sie vier Minuten vor dem Ende die Führung (19:18). In Unterzahl traf Reichenbach zum 19:20 und musste nur wenig später den erneuten Ausgleich hinnehmen (59.). Der letzte Treffer des Spiels gehörte dem TVR, der sich den knappen Vorsprung kurz vor Spielende nicht mehr nehmen ließ und das offene Spiel für sich entschied. Die HSG Fridingen/Mühlheim wurde nach ihrer fünften Saisonniederlage auf Platz sieben verdrängt (7:11-Punkte). Kommenden Sonntag steht beim SC Lehr das vierte Auswärtsspiel in Folge an, bevor man die beiden Spiele vor der Pause über den Jahreswechsel noch daheim bestreitet.

Meist gelesen in der Umgebung
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen