Besetzung des Elferrats bleibt unverändert

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 Der Narrenvater der Narrenzunft Fridingen, Martin Schnell (links), und der Vizepräsident der Vereinigung Schwäbisch-Alemannisch
Der Narrenvater der Narrenzunft Fridingen, Martin Schnell (links), und der Vizepräsident der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte, Peter Schmidt (rechts), freuen sich über die wiedergewählten Elferräte. (Foto: Simon Schneider)
Simon Schneider

Einen vollgepackten Narrenfahrplan hat die Narrenzunft Fridingen bei ihrer Versammlung im „Scharf Eck“ in Fridingen für diese Fasnetsaison vorgestellt und sechs Elferräte einstimmig wiedergewählt. Drei langjährige Mitglieder haben eine Auszeichnung für ihr besonderes Engagement erhalten.

Die Alten sind auch die Neuen: Die zur Wahl gestandenen Martin Schnell, Alexander Traub, Marius Schwarz, Andreas Haas, Andreas Winker und Raimund Zepf sind für weitere zwei Jahre in den Elferrat gewählt worden. Damit stehen die Fridinger geschlossen hinter der Besetzung des Elferrats und die Narrenzunft kann mit ihren gewohnten Gesichtern in die Fasnet 2020 starten.

Im Beirat agieren weiter Jörg Reizner, Björn Wegmann und Elias Schnell. Neu kommen Marius Rüdiger und Steffen Welte hinzu. Zudem sind die Kassenprüfer Martin Schnell und Günther Heni bestätigt worden.

Weitere drei Mitglieder erhielten eine besondere Ehrung, die Peter Schmidt, der Vizepräsident der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte, übernahm. Er stattete Werner Staudt für seine „besonderen Verdienste und seinen außerordentlichen Einsatz für das Fasnetsbrauchtum“ mit dem goldenen Ehrenzeichen der Vereinigung aus. Staudt ist seit 1993 Zunftmitglied, hatte jahrelang das Amt als Narrenrat inne und agierte zudem als Schriftführer. Seit gut 14 Jahren ist er für die Kasse zuständig.

Johannes Bettinger, der seit 17 Jahren Narrenrat ist, erhielt das Ehrenzeichen in Silber. Johannes Schrödinger bekam es für knapp ein Jahrzehnt als Narrenrat in Bronze. Narrenvater Martin Schnell überreichte Schrödinger zudem ein Präsent der Zunft. Schrödinger sei für Umzugswagen und deren Aufstellung zuständig. Ebenso sei er längere Zeit Hausmeister im Zunfthaus gewesen.

Nachdem Kassier Staudt ein Plus in der Kasse vermeldet hatte, gab Martin Schnell den Narrenfahrplan bekannt: Am Sonntag, 19. Januar, besuchen die Fridinger das Narrentreffen in Bad Cannstatt. Ebenso sind die Fridinger am Samstag, 1. Februar, und dem darauffolgenden Sonntag beim Landschaftstreffen Bodensee Linzgau Schweiz in Pfullendorf dabei; genauso am Samstag, 8. Februar, beim Narrentreffen vom Narrenfreundschaftsring Schwarzwald-Baar-Heuberg in Nendingen. Bei allen drei Narrentreffen wirken die Fridinger beim Umzug mit.

Für das kommende Jahr erhielt die Narrenzunft zwei Einladungen: Am Wochenende des 23. und 24. Januars 2021 geht es zum Freundschaftstreffen nach Endingen, bei dem sechs Zünfte mitwirken, und am 30. Januar fahren sie zum Landschaftstreffen Oberschwaben Allgäu nach Aulendorf.

Martin Schnell merkte zudem an, dass der Abgabetermin für die Beiträge im Narrenblatt am Dienstag, 4. Februar, ist. „Bis jetzt ist noch kein einziger Beitrag eingegangen. Das war noch nie der Fall“, mahnte Schnell. Die Haussammlung werde auch in diesem Jahr durchgeführt, um die Ortsfasnet zu unterstützen. Die Fahnen werden am Freitag, 14. Februar, ab 16 Uhr aufgestellt, der Wagenbau findet ab dem 18. Januar immer samstags ab 9 Uhr am Dreschschuppen statt. Schnell gab außerdem bekannt, dass am Fasnetsdienstag, 25. Februar, um 18.15 Uhr das SWR-Fernsehen einen 45-minütigen Beitrag über die Fridinger Ortsfasnet ausstrahlt.

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