„Bären-Marie“ singt seit 65 Jahren im Kirchenchor

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 Pfarrer Bonaventure Kambotuu und Vorsitzender Manfred Mayer mit den Geehrten Maria Hamma und Agnes Frerick sowie Chorleiter Ste
Pfarrer Bonaventure Kambotuu und Vorsitzender Manfred Mayer mit den Geehrten Maria Hamma und Agnes Frerick sowie Chorleiter Stefan Metzger. (Foto: pm)
Schwäbische Zeitung

Maria Hamma ist seit sage und schreibe 65 Jahre als Sängerin im katholischen Kirchenchor in Fridingen aktiv. Für diesen treuen Dienst überreichte Pfarrer Bonaventure Kambotuu ihr bei der Cäcilienfeier den Ehrenbrief des Cäcilienverbandes und einen Ehrenbrief der Diözese von Bischof Gebhard Fürst.

„Es gibt wahrlich nicht sehr viele Hobbys und Tätigkeiten, die über einen so langen Zeitraum aktiv ausgeübt werden können“, sagt Kirchenchor-Vorsitzender Manfred Mayer, „und es gibt auch nicht sehr viele Menschen, die eine solche in dieser Zuverlässigkeit ausgeübt haben. Über viele Jahre hat Marie Hamma uns zudem bei verschiedensten Anlässen mit ihrem Team zuvorkommend bewirtet. Dafür sind wir ihr als Chor zu besonderem Dank verpflichtet.“

Hochs und Tiefs miterlebt

In dieser Zeit erlebte Maria Hamma drei Chorleiter und manche spannende Vereinserlebnisse – positive wie negative. Trotzdem sei es ihr gelungen, „das große Ganze“ über die Tagesereignisse zu stellen, würdigt Mayer, und so könne sie hoffentlich noch viele Jahre mit singen. Weiter wurden Christel Kappeler für 40 Jahre und Agnes Frerick für 25 Jahre geehrt. Beide waren schon vor ihrer Zeit in Fridingen gesanglich aktiv.

Nach einem gemeinsam gesungenen Kanon begrüßte Vorstand Manfred Mayer die Anwesenden, insbesondere Pfarrer Bona und Chorleiter Stefan Metzger. In seiner Rede erwähnte er allen voran die beiden Großereignisse des vergangenen Sängerjahres, nämlich auf kameradschaftlicher Ebene den dreitägigen Ausflug nach Fulda und auf gesanglicher Ebene das gemeinsame Konzert mit dem Beuroner Chor. Beides sei als sehr erfolgreich empfunden worden.

Kirchenkonzerte, wie sie in großer Zahl und verschiedener Ausprägung über das ganze Jahr stattfinden, seien in der Lage, so Mayer, im Menschen die immaterielle Seite des Lebens spürbar zu machen und eine Ahnung des Göttlichen zu vermitteln.

Nach einem gemeinsamen Abendessen und den daran anschließenden Ehrungen verbrachte man den Abend in entspannter und geselliger Atmosphäre.

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