Käthe Kächele verstand es die Männer so richtig auf die Schippe zu nehmen.
Käthe Kächele verstand es die Männer so richtig auf die Schippe zu nehmen. (Foto: Fotos: Rüdiger Daus)

Die Bank der Zukunft, positive Bilanzen zum Geschäftsjahr 2017, Ehrungen und Gags zu Lasten der Männer: Das bot die Mitgliederversammlungen der Volksbank Schwarzwald-Donau-Neckar (VBSDN) in der Schloßbühlhalle in Liptingen.

Der Vorsitzende des Vorstands, Jürgen Findeklee, konnte in seinem Bericht auf die Bilanzsumme um 47 Millionen Euro verweisen. Das Wachstum resultiere wie im Vorjahr hauptsächlich aus den gestiegenen Kundenforderungen und -verbindlichkeiten. Das Kundenkreditgeschäft stieg auf 1,029 Milliarden Euro. Auch der Bestand an Kundeneinlagen ist im Geschäftsjahr gewachsen. Der Zinsüberschuss des abgelaufenen Geschäftsjahres liegt trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr über den Erwartungen. Mit einer Gesamtkapitalquote von 17,4 Prozent und einer Kernkapitalquote von 13,3 Prozent gehört die VBSDN zu den eigenkapitalstärksten Banken der Region. Zum 31. Dezember 2017 zählt die VBSDN 44 318 Mitglieder und 92 441 Kunden. Zum Jahresende 2017 beschäftigt die Bank 343 Mitarbeiter und 27 Auszubildende. Den Kunden stehen 32 Filialen und 45 Geldautomaten im Geschäftsgebiet zur Verfügung.

Zur Digitalisierung referierten Martina Faitsch und Sandra Gnädig darüber, welche Möglichkeiten sich für Kunden der (VBSDN) im digitalen Zeitalter eröffnen. Gerade im Bereich des Zahlungsverkehrs hat sich einiges getan. Was genau, das verdeutlichten zwei Filme. Darin zu sehen: die bargeldlose Zahlung im Jahr 1969 und im Jahr 2018. Während früher ein Besuch bei der örtlichen Bankfiliale unabdingbar war, gibt es heutzutage zahlreiche Möglichkeiten, um Überweisungen zu jeder Uhrzeit und ortsunabhängig zu tätigen. Durch den elektronischen Kontoauszug im Online-Banking ersparen sich Kunden nicht nur Zeit, es können auch keine Auszüge mehr verloren gehen.

Volksbank geht bei ihren Angeboten mit der Zeit

Da die VBSDN möchte mit der Zeit gehen möchte, bietet sie ihren Kunden zukunftsorientierte Angebote wie beispielsweise kontaktloses Bezahlen mit dem Smartphone, die Videoberatung oder das Mitgliedernetzwerk – eine Plattform, die unter anderem dazu dient, Mitglieder in den Mitgestaltungsprozess der Bank zu integrieren.

Im Rahmenprogramm nahm Ute Landenberger als Käthe Kächele in ihrem Soloprogramm „Mänsch Männer!“ auf ihre unnachahmlich komische Weise die Unzulänglichkeiten ihres eigenen und die der schwäbischen Männer im Allgemeinen aufs Korn. Dabei bleibt kein Thema unberührt. Sei es die dem Schwaben eigene Gemütlichkeit, die Leiden der Männer beim kleinsten Anflug eines Unwohlseins, ihre angeborene Ungeschicklichkeit oder ihr begnadetes Talent, sich vor der Arbeit zu drücken. Das Publikum erfuhr auf ironische Art, dass auch Männer in die Wechseljahre kommen und unter welchen Symptomen sie dabei zu leiden haben.

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