Johannes  Wischmeyer
Johannes Wischmeyer (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

In ganz Deutschland kommen Christen zum ökumenischen Taizé-Gebet zusammen, bei dem sich Gesänge und Andacht abwechseln. In Emmingen-Liptingen ist die evangelische Friedenskirche Treffpunkt für das Gebet. Unser Redakteur Marius Lechler hat mit Pfarrer Johannes Wischmeyer von der evangelischen Kirchengemeinde Möhringen und Emmingen-Liptingen darüber gesprochen.

Herr Pfarrer Wischmeyer, wie kam das Taizé-Gebet nach Emmingen-Liptingen?

Meine Frau und ich wollten, als wir die Pfarrstelle in Emmingen-Liptingen angetreten haben, ein zusätzliches, geistliches Angebot einrichten. Das Taizé-Gebet wird von beiden Kirchen getragen, die katholische und evangelische Gemeinde waren sich einig, dass es in der Friedenskirche stattfinden sollte.

Was ist der besondere Charakter des Gebetes?

Es ist eine besondere Veranstaltung für alle, die einen Moment der Stille im Alltag erleben wollen. In Emmingen gibt es eine feste Gruppe, die regelmäßig da ist. Es kommen aber auch regelmäßig immer wieder neue Leute hinzu.

Was nehmen die Menschen an geistiger Anregung mit nach Hause?

Ich habe gehört, dass viele eine innere Ruhe erleben. Es stellt einen schönen Tagesabschluss dar, bei dem der eine oder andere „wieder zu sich selbst gekommen“ ist.

Wann sind die nächsten Termine?

Wir treffen uns am Mittwoch, 11. April, um 19.30 Uhr in der Friedenskirche in Emmingen. Danach findet das Gebet immer am ersten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr statt, also am Mittwoch, 2. Mai, Mittwoch, 6. Juni und Mittwoch, 4. Juli.

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