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Bürgermeister Joachim Löffler (links) überreicht Peter Matuttis (Mitte) die Rettungsmedaille des Landes Baden-Württemberg. Er befreite Eberhard Riedel (rechts) aus seinem brennenden Lastwagen und rettete ihm so das Leben. (Foto: Linda Seiss)

Staatliche Ehrung von Lebensrettern

Peter Matuttis hat Eberhard Riedel das Leben gerettet, indem er ihn aus seinem brennenden Führerhaus seines Lastwagens befreite. Damit brachte er sein eigenes Leben in Gefahr. Am Montag hat der 55-Jährige für seinen Einsatz die Rettungsmedaille vom Land Baden-Württemberg, mit einer Widmung des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, verliehen bekommen. Wie das Innenministerium im Internet informiert, hängt die Art der Ehrung davon ab, ob die Rettung für den Retter besonders schwierig, oder mit Gefahr für das eigene Leben verbunden war. Das war bei Matuttis der Fall. Wird das eigene Leben nicht gefährdet, oder verläuft der Rettungsversuch erfolglos, kann seitens des Landes eine öffentliche Anerkennung ausgesprochen werden. Um überhaupt geehrt werden zu können, muss die rettende Person bei der Rettungstat über ihre beruflichen Pflichten hinaus gehandelt haben, heißt es seitens des Innenministeriums weiter.

Der Lkw vor Peter Matuttis kommt auf der A81 von der Fahrbahn ab. Als er zum Stehen kommt, fängt er Feuer. Dann greift Peter Matuttis ein. Nun wurde er dafür ausgezeichnet.

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Staatliche Ehrung von Lebensrettern

Peter Matuttis hat Eberhard Riedel das Leben gerettet, indem er ihn aus seinem brennenden Führerhaus seines Lastwagens befreite. Damit brachte er sein eigenes Leben in Gefahr. Am Montag hat der 55-Jährige für seinen Einsatz die Rettungsmedaille vom Land Baden-Württemberg, mit einer Widmung des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, verliehen bekommen. Wie das Innenministerium im Internet informiert, hängt die Art der Ehrung davon ab, ob die Rettung für den Retter besonders schwierig, oder mit Gefahr für das eigene Leben verbunden war. Das war bei Matuttis der Fall. Wird das eigene Leben nicht gefährdet, oder verläuft der Rettungsversuch erfolglos, kann seitens des Landes eine öffentliche Anerkennung ausgesprochen werden. Um überhaupt geehrt werden zu können, muss die rettende Person bei der Rettungstat über ihre beruflichen Pflichten hinaus gehandelt haben, heißt es seitens des Innenministeriums weiter.

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