Die Firmen im Gewerbegebiet Gehren wollen im östlichen Bereich ihrer jetzigen Grundstücksgrenzen – in Richtung B14 nach Stocka
Die Firmen im Gewerbegebiet Gehren wollen im östlichen Bereich ihrer jetzigen Grundstücksgrenzen – in Richtung B14 nach Stockach – expandieren. Das neue Gremium soll nach dem Sommer darüber entscheiden. (Foto: Linda Seiss)

Die Kosten für das Gewerbegebiet Gehren liegen laut Planungen summa summarum bei knapp 6 Millionen Euro. Die Gemeinde rechnet allein bei den Grunderwerbskosten mit mindestens 1,3 Millionen Euro Ausgaben. Hinzu kommen die Baukosten, die Kalkulationen zufolge – inklusive Nebenkosten – für die Straßenerschließung bei 1,2 Millionen Euro und im Bereich Kanal und Wasser bei rund 3,3 Millionen Euro liegen. Planungen zufolge geht die Gemeinde von Kosten in Höhe von 1,2 Millionen Euro für die Oberflächenentwässerung aus.

Diese werden zu 50 Prozent über den Erschließungsbeitrag refinanziert, die andere Hälfte fließt direkt in die Gebührenkalkulation und ist laut Verwaltung von allen Gebührenzahlern zu leisten. Die Belastung für den Gebührenzahler sei allerdings als relativ gering anzusehen. Das macht die Verwaltung an einem Beispiel deutlich: Der Gebührensatz müsse um drei Cent pro Quadratmeter angehoben werden. Das bedeutet bei einem Einfamilienhausgrundstück in durchschnittlicher Größe und mit durchschnittlichem Versiegelungsgrad laut Rechnung der Verwaltung jährliche Mehrkosten von maximal 15 Euro.

Bevor das Gebiet aber überhaupt erschlossen werden kann – und das ist laut Bürgermeister Löffler ohnehin nur in Teilschritten möglich –, sind ein Umweltbericht (39000 Euro) und das Aufstellen eines Bebauungsplans (42000 Euro) notwendig.

Das Gewerbegebiet Gehren im Ortsteil Liptingen beschäftigt den Gemeinderat seit rund 20 Jahren. Geplant ist, dass es gen Osten erweitert wird.

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Die Kosten für das Gewerbegebiet Gehren liegen laut Planungen summa summarum bei knapp 6 Millionen Euro. Die Gemeinde rechnet allein bei den Grunderwerbskosten mit mindestens 1,3 Millionen Euro Ausgaben. Hinzu kommen die Baukosten, die Kalkulationen zufolge – inklusive Nebenkosten – für die Straßenerschließung bei 1,2 Millionen Euro und im Bereich Kanal und Wasser bei rund 3,3 Millionen Euro liegen. Planungen zufolge geht die Gemeinde von Kosten in Höhe von 1,2 Millionen Euro für die Oberflächenentwässerung aus.

Diese werden zu 50 Prozent über den Erschließungsbeitrag refinanziert, die andere Hälfte fließt direkt in die Gebührenkalkulation und ist laut Verwaltung von allen Gebührenzahlern zu leisten. Die Belastung für den Gebührenzahler sei allerdings als relativ gering anzusehen. Das macht die Verwaltung an einem Beispiel deutlich: Der Gebührensatz müsse um drei Cent pro Quadratmeter angehoben werden. Das bedeutet bei einem Einfamilienhausgrundstück in durchschnittlicher Größe und mit durchschnittlichem Versiegelungsgrad laut Rechnung der Verwaltung jährliche Mehrkosten von maximal 15 Euro.

Bevor das Gebiet aber überhaupt erschlossen werden kann – und das ist laut Bürgermeister Löffler ohnehin nur in Teilschritten möglich –, sind ein Umweltbericht (39000 Euro) und das Aufstellen eines Bebauungsplans (42000 Euro) notwendig.

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