Fritz Schmitz bleibt an der Spitze des Motocross-Clubs

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Robin Bär (von links), Gerda Schmitz, Clemens Buhl, Joshua Wittenberg, Manfred Zepf, Fritz Schmitz, Tobias Pichler, Jochen Plün
Robin Bär (von links), Gerda Schmitz, Clemens Buhl, Joshua Wittenberg, Manfred Zepf, Fritz Schmitz, Tobias Pichler, Jochen Plünske und Elisabeth Schilling bilden den frisch gewählten Vorstand des MSC Emmingen-Liptingen. (Foto: Vera Storz)

Viele Interessierte haben die Jahreshauptversammlung des MSC Emmingen-Liptingen besucht, die im Gasthaus „Adler“ stattfand. Der MSC zählt 300 Mitglieder.

Auf dem Programm standen unter anderem die Neuwahlen des Vorstands. Einstimmig wurde Fritz Schmitz als Vorsitzender bestätigt, Gerda Schmitz wurde wieder zur Kassiererin, Elisabeth Schilling wieder zur Schriftführerin gewählt. Neuer Beisitzer ist Manfred Zepf, er löst Raimund Weissenrieder ab, der sich aus Zeitmangel zurückzieht.

Auch wurden die Fahrer erwähnt, die vom MSC gesponsert werden. Alle fahren die Schweizer Meisterschaft, im Moto-Cross: Ariane Schmitz (Damenklasse), Kim Lüönd (National 250), David Hanika (Inter 250), Christof Erne (Inter 450) und im Super Moto der Schweizer Meisterschaft Pierre Pichler (65 ccm)

Im Anschluss an die Sitzung fand ein Elterninfoabend statt, bei dem sich interessierte Eltern und ihre Kinder über die Kinder- und Jugendmotocross-Trainingszeiten erkundigten. Das Einzugsgebiet des Clubs ist groß, das Training und das Übungsgelände werden geschätzt. Inzwischen stehen für Einsteiger fünf vereinseigene Motorräder zur Verfügung, die gegen Gebühr ausgeliehen werden können.

Auch einen Second-Hand-Shop gibt es auf der Homepage des Vereins. Für Kinder und Jugendliche im Wachstum muss schließlich nicht alles neu gekauft werden.

Voraussetzung für das Training sind: Helm, Ellbogen- und Knieschützer, feste Stiefel. Auch Nacken-, Brust- und Rückenprotektoren gehören dazu. Ohne komplette Schutzausrüstung darf niemand starten. So will der Verein im Falle eines Sturzes die Gefahr einer Verletzung minimieren. Verletzungen kämen nicht öfters als in anderen Sportarten vor, hieß es beim Infoabend.

Die jüngsten Fahrer starten bereits im Alter von vier Jahren. Sobald ein Kind das Gleichgewicht auf einer Maschine halten und diese selbst aufrichten kann, darf mit dem Training gestartet werden. Bis der Fahrer richtig sicher wird, vergehen meist drei bis vier Jahre.

Einmal im Jahr wird ein Trainingslager für das Jugendmotocross angeboten, das gerne angenommen wird. Die Teilnehmer übernachten in großen DRK-Zelten oder in der Maschinenhalle auf dem Buhlenhof.

Das Training des MSC findet immer mittwochs ab 16.30 Uhr auf der Rennstrecke auf dem Buhlenhof 25 in Emmingen-Liptingen statt. Es sind immer Trainer anwesend.

In der Zeit von April bis Oktober ist samstags von 13 bis 18 Uhr die Strecke auf dem Buhlenhof für jedermann geöffnet. Zu diesen Gelegenheiten kommen nach Angaben des Clubs Fahrer selbst aus dem weiteren Umkreis nach Emmingen-Liptingen, um auf der Strecke zu trainieren. Oft seien es an solchen Samstagen zwischen 60 und 100 Fahrer, die ihr Können auf dem Kurs demonstrieren. Auch Zuschauer sind immer willkommen. Für das leibliche Wohl ist während der Öffnungszeiten der Strecke gesorgt.

Weitere Infos zu den Streckenöffnungszeiten, zum Jugend-Motocross, den Anmeldungen und zum Verein gibt es im Netz unter

www.mscel.de

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