Pfarrer Ewald Billharz weiht das Feldkreuz im Südosten von Liptingen ein.
Pfarrer Ewald Billharz weiht das Feldkreuz im Südosten von Liptingen ein. (Foto: Rüdiger Daus)

Ein Kunstwerk ist Reiner Keller zusammen mit dem Kunstschmid Friedrich Straub aus Allensbach und vielen weiteren Helfern mit der Errichtung des Feldkreuzes im Südosten von Liptingen im Gewann „Röten“ auf einer Anhöhe mit Blick über Liptingen und den Witthoh gelungen. Über die theologische Bedeutung dieses Feldkreuzes gab Reiner Kellers Tochter Alice den zahlreichen Gästen der Kreuzweihe Auskunft.

Kunstwerk misst 4,54 Meter

Das offene Kreuz solle versinnbildlichen, dass Gott der Schöpfer von Himmel und Erde ist und jeder Naturausschnitt betrachtet werden könne. Das Kreuz bestehe im Wesentlichen aus drei Teilen: einem großen Umfangkreuz, es ist 4,54 Meter hoch und 2,27 Meter breit, sowie einem Kruzifix mit dem Korpus, das den friedlich einschlafenden Jesus am Kreuz darstellt. Hinzu kommen die im unteren Viertel des Kreuzes angebrachten (handgeschmiedeten) Feld- und Wiesenblumen sowie drei Ähren, die auf die Dreieinigkeit hinweisen.

Pfarrer Billharz war über die Errichtung eines weiteren Feldkreuzes auf der Gemarkung Liptingen erfreut und weihte es im Beisein seiner Ministranten feierlich ein. Er bedankte sich für das Engagement der Familie Keller und die gelungene Leistung.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen