Hochwasser überschwemmt die Gemeinde
2014 hat das Hochwasser in Emmingen große Schäden angerichtet – unter anderem in der Schulstraße. Diese war danach für zwei Jahre gesperrt. Das Bild entstand während des Hochwassers. (Foto: Neidhart)

Gemeinde und Feuerwehr rüsten sich für Hochwasser

Seit dem Hochwasser im Jahr 2014 hat die Gemeinde in einen besseren Hochwasserschutz investiert. „Für ein 100-jähriges Hochwasser wollen wir uns wappnen. Dort, wo Probleme erkannt worden sind, wollen wir auch entsprechend reagieren“, sagt Bürgermeister Joachim Löffler. Insgesamt habe die Gemeinde in den vergangenen fünf Jahren dafür bereits mehr als zwei Millionen Euro – inklusive Fördermitteln des Landes – ausgegeben. Unter anderem sind die Durchlässe an der Rosen- und der Schulstraße – diese war nach dem Hochwasser zwei Jahre voll gesperrt – sowie an der B491 aufdimensioniert worden. Bei der Kläranlage seien das Bachbett erneuert und Blockstufen gesetzt worden. Beim Hang in Richtung Friedhof sei ein Damm um die Bebauung aufgeschüttet worden. Ein Ende ist noch nicht in Sicht: Alle Details werden erst im Zuge von Einzelmaßnahmen in den Baugebieten abgearbeitet werden können, sagt Löffler.

Auch die Feuerwehr hat nach dem Hochwasser technisch aufgerüstet: Es wurden mehr Hochpumpen und Sauger angeschafft. „Damals hat es an Führungsmitteln gefehlt“, schildert Sven Barthelmes. „Aus solchen Situationen heraus kommen auch Planungen wie beispielsweise für den neuen Funkraum in Emmingen auf“, erklärt Gesamtkommandant Markus Neidhart. „Vom Funkraum aus werden wir Einsätze besser sammeln, sortieren und die Einsatzkräfte verteilen können.“

Denn: Einsätze wegen Extremwetterlagen hätten in den vergangenen Jahren zugenommen. „Das sind Herausforderungen, auf die sich die Feuerwehr einstellen muss.“

Autos, Treibholz und Mülltonnen schwimmen durch Emmingens Straßen. Es ist der 28. Juli 2014, als das Hochwasser die Gemeinde flutet. Fünf Jahre später blicken Betroffene zurück.

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Gemeinde und Feuerwehr rüsten sich für Hochwasser

Seit dem Hochwasser im Jahr 2014 hat die Gemeinde in einen besseren Hochwasserschutz investiert. „Für ein 100-jähriges Hochwasser wollen wir uns wappnen. Dort, wo Probleme erkannt worden sind, wollen wir auch entsprechend reagieren“, sagt Bürgermeister Joachim Löffler. Insgesamt habe die Gemeinde in den vergangenen fünf Jahren dafür bereits mehr als zwei Millionen Euro – inklusive Fördermitteln des Landes – ausgegeben. Unter anderem sind die Durchlässe an der Rosen- und der Schulstraße – diese war nach dem Hochwasser zwei Jahre voll gesperrt – sowie an der B491 aufdimensioniert worden. Bei der Kläranlage seien das Bachbett erneuert und Blockstufen gesetzt worden. Beim Hang in Richtung Friedhof sei ein Damm um die Bebauung aufgeschüttet worden. Ein Ende ist noch nicht in Sicht: Alle Details werden erst im Zuge von Einzelmaßnahmen in den Baugebieten abgearbeitet werden können, sagt Löffler.

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Denn: Einsätze wegen Extremwetterlagen hätten in den vergangenen Jahren zugenommen. „Das sind Herausforderungen, auf die sich die Feuerwehr einstellen muss.“

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