Nachdem er in die Verkehrsinsel bei Wehstetten gekracht war, versteckte sich der betrunkene Unfallverursacher im Wald.
Nachdem er in die Verkehrsinsel bei Wehstetten gekracht war, versteckte sich der betrunkene Unfallverursacher im Wald. (Foto: dpa)

Ein erheblich betrunkener 30-Jähriger hat am späten Samstagabend, kurz vor 23.30 Uhr, mit einem Fahrzeug am Kreisverkehr Wehstetten auf der Bundesstraße 14 einen Unfall verursacht und sich dann vor der Polizei im Wald versteckt. Der 30-jährige Fahrer war kurz zuvor im Bereich der Gaststätte „Schuhfranz“ einem anderen Verkehrsteilnehmer aufgefallen, als dieser in Fahrtrichtung Tuttlingen mit weit überhöhter Geschwindigkeit von dem 30-Jährigen überholt wurde. Als der Zeuge dann kurze Zeit später von Liptingen her an den Kreisverkehr bei Wehstetten kam, stand das Auto erheblich beschädigt und mit ausgelösten Airbags mitten auf der Insel des Kreisverkehrs. Vom Fahrer fehlte jede Spur. Am Fahrzeug war Sachschaden in Höhe von rund 7000 Euro entstanden. Bei den eingeleiteten Suchmaßnahmen durch die vom Zeugen verständigte Polizei zusammen mit Polizeidiensthunden konnte der betrunkene Fahrer in einem angrenzenden Waldstück festgestellt werden. Der 30-Jährige hatte den Unfall unverletzt überstanden und sich dann im Wald versteckt. Nach einer durchgeführten Blutentnahme und der Beschlagnahme des Führerscheines muss sich der Mann nun in einem Strafverfahren verantworten.

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