Im kommenden Jahr steht in Emmingen die Geburtstagsfeier zum 1200-jährigen Bestehen an. Im Zuge dessen sollen die Ortsbilder von Emmingen und Liptingen aufgehübscht werden. Das Ziel: freundliche Ortsdurchfahrten. In dieser Woche fand dazu ein Bürgergespräch statt. 18 Bürger aus beiden Ortsteilen zeigten Interesse.

„Die Resonanz war super“, berichtet Gemeinderätin Gabriele Rettkowski (Unabhängige Wählergemeinschaft) auf Nachfrage unserer Zeitung. Sie hatte sich bereiterklärt, die Ortsbildthematik in die Hand zu nehmen. Auch Michael Arp (Unabhängige Wählergemeinschaft) war bei der Veranstaltung dabei. Es gebe schon einige Ideen, erläutert Rettkowski. Und auch einige Zusagen, mitzumachen.

In den vergangenen Jahren war die Gemeinde viele große Projekte angegangen, sagt sie und zählt unter anderem die Witthohhalle sowie die Kläranlage auf. Die Ortsverschönerung sei ihrer Meinung nach auf der Strecke geblieben. „Es gibt viele kleine Plätze, die in den vergangenen Jahren verwaist sind“, sagt sie. Wohl wissend, dass es in der Gemeinde zu viele solcher Plätze gebe, um diese alle durch den Bauhof pflegen zu lassen. Deshalb sollen auch die Bürger aus beiden Ortsteilen zu einem schöneren Bild beitragen.

Das Vorhaben sei, einen Fachberater zu beauftragen, der ein Gesamtkonzept erstellt. „Was mir wirklich wichtig ist, dass man jetzt mal anfängt“, erklärt Rettkowski. Die 1200-Jahr-Feier sei ein guter Anlass dazu. Nun wolle sie versuchen, die Ortsbildthematik in den Gemeinderat zu bringen. Und das möglichst noch im März, noch vor der Wachstumszeit, erläutert Rettkowski. Denkbar wäre eine kleine Kommission aus Bürgern, Gemeinderäten und Mitgliedern der Verwaltung, schildert sie.

Kleinere Dinge schon in diesem Jahr in Angriff nehmen

Kleinere Aspekte sollten nach Möglichkeit bereits in diesem Jahr in Angriff genommen werden, sagt sie. Was die Bürger bemängelt hätten sei, dass viele Anlieger ihren Pflichten nicht mehr nachkämen, was das Schneeräumen oder auch das

Heckenschneiden angehe. Und dieses Engagement rund ums eigene Haus trage maßgeblich zum Ortsbild bei, schildert die Gemeinderätin.

Dass bürgerschaftliches Engagement funktioniere, zeigten die Ehrenamtlichen, die sich um die Brunnenpflege kümmerten, so Rettkowski. „Es wäre schön, wenn sich mehrere Bürger einbringen würden – auch über das Jubiläum hinaus.“

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