Die SG Liptingen/Emmingen (rote Trikots), hier Philipp Gäckle (8) und Marius Epp (13), hofft am Samstag gegen den FC Schwandorf/
Die SG Liptingen/Emmingen (rote Trikots), hier Philipp Gäckle (8) und Marius Epp (13), hofft am Samstag gegen den FC Schwandorf/Worndorf/Neuhausen wie im Vorjahr auf einen Heimerfolg. (Foto: hkb)
Sportredakteur

In der Fußball-Kreisliga A 2 Badischer Bodensee kommt es am zweiten Spieltag zu einem Duell zweier Teams aus dem Kreis Tuttlingen. Die SG Liptingen/Emmingen empfängt am Samstag um 16 Uhr auf dem Emminger Waldeck-Sportplatz den FC Schwandorf/Worndorf/Neuhausen.

Beide Mannschaften sind vor einer Woche erfolgreich in die Saison gestartet. Die SG Liptingen/Emmingen setzte sich mit dem 5:3-Sieg bei der SG Stahringen/Espasingen gleich an die Tabellenspitze. SG L/E-Trainer Andreas Wetzel war jedoch mehr mit dem Ergebnis als der gezeigten Leistung zufrieden: „Wir haben nicht gut gespielt und uns schwer getan. Das Ergebnis täuscht. Aber die drei Punkte zum Auftakt waren wichtig.“ Der Coach erwartet daher, dass seine Mannschaft am Samstag zulegt. „Gegen den FC Schwandorf/Worndorf/Neuhausen ist eine Steigerung nötig. Sonst stehen wir mit leeren Händen da.“

Der Kader der SG Liptingen/Emmingen ist gegenüber der vergangenen Runde, die man auf dem fünften Platz abgeschlossen hat, etwas größer geworden. So tragen in dieser Spielzeit der ehemalige Tuttlinger Torhüter Philipp Herzog (Wetzel: „Für uns eine absolute Verstärkung“), Jonas Weiler (aus der Nähe von Freudenstadt), Lukas Huss und Mustafa Delic (VfL Nendingen) neu das SG-Trikot. Abgänge gab es keine.

„Wir wollen die letztjährige Platzierung bestätigen und den Blick nach oben richten, eventuell die Saison einen Platz besser beenden“, gibt der Coach als Ziel aus. Wetzel: „Im ersten Heimspiel wollen wir die drei Punkte in Emmingen behalten.“ Er weiß allerdings, dass es am Samstag nicht einfach wird. „Der FC Schwandorf/Worndorf/Neuhausen hat seine Qualitäten, ist vor allem im Sturm stark aufgestellt. Wie schon in der vergangenen Saison schätze ich beide Teams in etwa gleichstark ein. Die Tagesform wird wohl entscheiden“, sagt der 41-jährige Trainer.

Andreas Wetzel selbst will nur noch spielen, wenn die personelle Lage angespannt ist. Das könnte bereits am Samstag der Fall sein, denn neben dem gelbrot-gesperrten Daniel Gonzales fallen voraussichtlich auch Jan Rentschler, Pascal Renner und Lars Werner aus, die private Termine angemeldet haben. Der verletzte Torhüter Mario Schöpf wird durch Philipp Herzog ersetzt.

Halbe Mannschaft fehlt

Auch sein Trainerkollege des FC SWN, Francesco Pastore, kann nicht in Bestbesetzung antreten. „Ich habe nur die halbe Mannschaft zur Verfügung“, beklagt er den Ausfall von sieben Stammspielern. „Somit muss ich einige Umstellungen innerhalb der Mannschaft vornehmen und improvisieren.“ Der Coach gibt sich kämpferisch: „Wir sind stärker als in der vergangenen Saison und wollen keine Punkte verschenken. Wenn unsere Mannschaft komplett ist, kann sie vorne mitspielen.“

Er weiß besonders um die Stärke in der Offensive. Mit Neuzugang Razvan Radu (vom Landesligisten FC Holzhausen, zuvor SC 04 Tuttlingen) und Matthias Weinmann verfügt er über zwei Torjäger. „Die muss der Gegner erst einmal kaltstellen“, erhofft er sich Tore von seinem Sturmduo. Da sich Radu beim 1:0-Auftaktsieg bei der SG Heudorf-Honstetten eine Muskelverhärtung zugezogen hat, ließ ihn der Coach in dieser Woche im Training pausieren. „Zu 90 Prozent wird er spielen können“, glaubt er aber an seinen Einsatz.

Vor der SG Liptingen/Emingen hat er Respekt. Pastore: „Das ist eine physisch starke, stabile und kompakte Mannschaft, die für mich zu den Titelanwärtern gehört.“

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