Ehrung langjähriger Mitglieder beim DRK-Ortsverein Emmingen: Bereitschaftsleiter Matthias Riegger (von links) und Kreisgeschäft
Ehrung langjähriger Mitglieder beim DRK-Ortsverein Emmingen: Bereitschaftsleiter Matthias Riegger (von links) und Kreisgeschäftsführer Oliver Ehret zeichneten Brunhilde Seier, Alma Sigg, Ulrich Hienerwadel, Hildegard Leiber und Manfred Neidhart aus. (Foto: Walter Sautter)

Eine „Bilanz der guten Taten“ hat in der Hauptversammlung des DRK-Ortsvereins Emmingen am Mittwochabend Bereitschaftsleiter Matthias Riegger im „Gabele“ vorgelegt. Seine Statistik wies insgesamt rund 3500 ehrenamtlich erbrachte Stunden auf.

Den Löwenanteil mit 1600 Stunden hatten die 18 Aktiven erbracht. Davon entfielen allein 300 Stunden auf die Fortbildung. In der Seniorengymnastik waren 900 Stunden erbracht worden. Das Jugendrotkreuz hatte mit 1000 Stunden die Bilanz ebenfalls kräftig angehoben. Diese junge Gruppe ist indes auch wegweisend: Die beiden Ortsvereine Emmingen und Liptingen agieren in diesem Bereich bereits seit mehreren Jahren gemeinsam.

Die richtige Zielrichtung

Zusammenarbeit, Kameradschaft und „ein sehr gutes Verhältnis“ seien indes auch schon bei den Aktiven Tradition und gemeinsame Dienstabende fester Bestandteil. Daher beschäftige man sich – zunächst unter Beibehaltung der beiden Ortsvereine – mit dem Thema, eine gemeinsame DRK-Bereitschaft Emmingen-Liptingen zu gründen, so Bereitschaftsleiter Riegger. „Weshalb eigentlich nicht?“, war dazu die eher rhetorische Frage von Manfred Schlosser, der seit 35 Jahren an der Spitze des Ortsvereins Liptingen steht. Er halte das für die richtige Zielrichtung. Er habe „scho lang mit em Gießkännle dra g’schaffet, dass es blühen sollte“. Jetzt müsse man überlegen, wie man das „Mitenand“ unter Dach und Fach bringen könne. Matthias Riegger geht davon aus, dass eine Entscheidung frühestens im kommenden Jahr getroffen werde.

Die Bereitschaft Emmingen war auch bei auswärtigen Festen für Sanitätsdienste gebucht und hat bei Moto-Cross-Veranstaltungen am Buhlenhof „Heimspiele“. Dazu kamen sieben Alarm-Einsätze. Fit gemacht hat sie sich dabei an zehn Dienstabenden. Außerdem nutzte sie die Angebote zur Fortbildung des Kreisverbandes. Zu den Übungsschwerpunkten gehörte der Umgang mit technischem Material, als ein Behandlungsplatz mit Zelt und Energieversorgung aufgebaut wurde. „Gemeinsam mit unseren Liptinger Kameraden“, hieß es in Rieggers Bericht, als es um erste Hilfe am Kind und das Training von komplexen Einsatz-Situationen ging.

Intensive Jugendarbeit

Die „sehr intensive Jugendarbeit“, lobte Vorsitzender Erich Riegger. Sabine Schneider hatte ausführlich darüber informiert, was in den beiden altersabhängigen Gruppen geübt wird. Vor allem die elf- bis 18-jährigen werden bereits an den Dienst der Aktiven herangeführt. Sie unterstützen diese auch bereits bei den vier jährlichen Blutspende-Terminen.

Einen positiven Kassenbericht hatte Karin Riegger vorgelegt. Über die Seniorenarbeit informierte Christa Bengsch. Zusammen mit Priska Kästle kümmert sie sich nicht nur um die körperliche Fitness „ihrer“ Senioren. Wert werde auch auf die „Pflege der sozialen Kontakte“ gelegt. Schriftführerin Andrea Dutte hatte ihren bebilderten Jahresbericht zum Mitnehmen fürs „Heimstudium“ ausgelegt. Kreisgeschäftsführer Oliver Ehret berichtete vor allem aus dem Kreisverband. Außerdem zeichnete er langjährige Mitglieder aus. Bürgermeister-Stellvertreter Ralf Bonacker hielt ein weiteres Zusammenwachsen der beiden Ortsverbände „für wünschenswert“.

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