Rat stimmt weiterer Grabform zu

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Xaver Knittel

Eine neue Grabart auf dem Friedhof, Anschaffungen für die Feuerwehr und die aktuelle Situation um die Corona-Pandemie: Unter anderem über diese Themen hat der Buchheimer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung gesprochen.

Auf dem Friedhof werden künftig Urnen-Rasengräber zur Bestattung angeboten. Der Rat befürwortete einstimmig die Änderung der Friedhof-Satzung vom 31.Mai 2010. In dem neuen Paragrafen 13a sind in fünf Punkten die Vorgaben für die neuen Gräber geregelt: von der Anlage und Kennzeichnung bis hin zur Pflege. Noch nicht beschlossen sind die Gebühren für die neuen Urnen-Rasengräber. Mit diesen will sich der Rat demnächst bei einer Neukalkulation befassen.

Für die Freiwillige Feuerwehr Buchheim hat das Gremium einstimmig die Anschaffung von zwei neuen Atemschutzgeräten zu einem Nettopreis von knapp 4000 Euro befürwortet. Die geplante Erneuerung von 15 Funkmelde-Empfängern ist derzeit nicht notwendig, so die Information von Kreisbrandmeister Andreas Narr und Feuerwehrkommandant Fritz Frey. Die dafür bereitgestellten Mittel von 4500 Euro wurden stattdessen in die beiden neuen Atemschutzgeräte investiert. Diese sollen im neuen Lösch-Fahrzeug MLF, das 2021 angeschafft werden soll, mit in die Beladung kommen, so die Pläne von Feuerwehr und Verwaltung.

Bürgermeisterin Claudette Kölzow informierte über den aktuellen Stand der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie. Im Kindergarten und in der Grundschule ist mit einigen Änderungen, wie zum Beispiel Öffnungszeiten, der normale Regelbetrieb wieder eingekehrt. Kleinere Veranstaltungen im Bürgerhaus sind ebenfalls wieder möglich. „Mit der Planung von einem Ferien-Programm tun wir uns derzeit schwer“, sagte Kölzow.

Bei der Bürgerfragestunde meldete sich der Vorsitzende der Musikkapelle, Michael Knittel, mit der Anfrage, ob es künftig möglich wäre, die Musikproben im Saal vom Bürgerhaus abzuhalten. Wegen des geforderten Mindestabstands sei der Proberaum im Feuerwehrhaus nicht mehr groß genug, so Knittel. Die Räte und die Verwaltung unterstützen den Vorschlag der Musiker, bei Bedarf die Proben ins Bürgerhaus zu verlegen.

Thematisiert wurde in der Sitzung der schlechte Zustand der Feldwege. Zu diesem Dauerthema erinnerte die Bürgermeisterin an den Beschluss, jedes Jahr zwei Kilometer Feldweg zu sanieren. Angesprochen wurde auch der Hecken-Rückschnitt an Gemeindestraßen und im Privatbereich. Gemeinderätin Manuela Will erinnerte sich an früher bestehende „Patenschaften“ für die Wegeunterhaltung und Heckenpflege.

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