Freiwillige Feuerwehr bekommt neues Löschfahrzeug

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Xaver Knittel

Ein Dutzend Feuerwehrmänner sind zur Gemeinderatssitzung gekommen. Der Grund: Auf der Tagesordnung stand die Ersatzbeschaffung eines neuen Löschfahrzeugs. Das Gremium befasste sich zudem mit der Forstneuorganisation und der Abwasserbeseitigung. Doch nicht bei allen Punkten gab es einen Beschluss.

Bürgermeisterin Claudette Kölzow gab einen Überblick über den Zustand und die Ausstattung der Feuerwehr. Das derzeitige Löschfahrzeug LF 8 wurde 1991 angeschafft und ist nach den heutigen Feuerwehrtechnischen Voraussetzungen nur noch bedingt einsatzfähig. Fachbehörden haben den Vorschlag unterbreitet, ein Mittleres Löschfahrzeug MLF (wasserführend) für etwa 240 000 Euro anzuschaffen. Entsprechende Zuschussanträge müssten bis 12. Februar gestellt sein, so die Bürgermeisterin.

Zur Unterbringung des neuen MLF müsste ein Anbau an die bestehende Fahrzeughalle geplant werden. Die Plankosten von 10 000 Euro und die Materialkosten, etwa 35 000 Euro, müsste die Gemeinde aufbringen. Ferner planen die Wehrleute, das jetzige LF 8 zu einem Mannschaft Transport Fahrzeug umzubauen.

Die Vorsitzende legte einen möglichen Zeitplan vor. Für die im Jahr 2020 anfallenden Anschaffungskosten soll im Haushalt 2019 eine Verpflichtungsermächtigung vorgesehen werden. Die Auslieferung des neuen MLF könnte frühestens im Herbst 2020 und spätestens im Frühjahr 2021 erfolgen. Das Vorhaben wurde vom Gremium einstimmig befürwortet.

Auch die Forstneuorganisation im Landkreis Tuttlingen wurde im Gemeinderat beraten und einstimmig befürwortet. Beim Revierzuschnitt gibt es eine Veränderung: Künftig gibt es ein gemeinsames Revier mit der Gemeinde Neuhausen ob Eck. Ebenso gibt es eine Änderung für den Forstverwaltungskostenbeitrag. Bisher galt der Abrechnungsmodus nach dem Hiebsatz, künftig soll auch die Größe der Waldfläche miteinbezogen werden. Für die Gemeinde Buchheim ergibt dies eine Kostensteigerung um 3300 Euro.

Ebenfalls kurz beraten hat der Rat die künftige Vorgehensweise bei der Abwasserbeseitigung. Bei einem möglichen Anschluss an die Großkläranlage in Meßkirch würde sich die Klärgebühr von derzeit 6,10 Euro um 74 Cent erhöhen. Einige Räte haben bei dem vorgelegten Zahlenwerk noch Aufklärungsbedarf. Ebenso müssten die gemeinsame Kanalnutzung und die Folgekosten mit den beteiligten Kommunen Leibertingen und Meßkirch vertraglich geregelt sein. Es wurde kein Beschluss gefasst, die Thematik kommt in diesem Jahr nochmals auf die Tagesordnung.

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