Zur Beziehung mit Gott ermutigen

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Die Aktion „proChrist“ läuft derzeit in der evangelischen Kirche Aldingen.
Die Aktion „proChrist“ läuft derzeit in der evangelischen Kirche Aldingen. (Foto: Kirchengemeinde)

Seit Sonntag ist die evangelische Mauritiuskirche in Aldingen jeden Abend nicht nur hell, sondern bunt beleuchtet. Die überregionale und überkonfessionelle Evangelisationsbewegung „proChrist“ strahlt täglich für eine Woche ihr Abendprogramm über Satellit aus der Stadt Leipzig aus. Über 500 Gemeinden, Kirchen, und einzelne Kreise sind dabei in ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz und in weiteren europäischen Ländern vor Ort dabei und empfangen ein buntes Programm auf einer großen Leinwand.

Das Thema der Woche lautet „Unglaublich?“ und beschäftigt sich kaut Pressemitteilung mit einzelnen Aussagen des christlichen Glaubensbekenntnisses. Die Moderatoren Elke Werner und Pfarrer Steffen Kern führen durch ein modernes, abwechslungsreiches Programm mit Interviews, musikalischen Beiträgen, einem Predigtteil und jeweils passenden Beiträgen zum Thema.

Am Sonntagabend war der Schauspielersohn Benjamin Wussow zu Gast und erzählte von seinem Glauben an Gott, der ihn durch schwierige persönliche Zeiten getragen hätte, am Montag der Astrophysiker Prof. Heino Falcke, der zum Thema Schöpfung neue Erkenntnisse aus dem Weltall mit seinem Glauben an den liebenden Schöpfer zu verbinden wusste. Ein Wortkünstler sowie eine Tanzperformance waren bisher zu sehen und die Zuschauer sind eingeladen, mit der proChrist-Band selbst mitzusingen.

Die Veranstaltung hat laut Pressemitteilung die Zielsetzung, Menschen von heute anzubieten, sich mit ihrem eigenen Glauben auseinanderzusetzen und zu einer erstmals oder neu belebten Beziehung mit Gott ermutigen, ohne in eine bestimmte Gruppierung einzuladen.

In Aldingen erwartet den Besucher eine gemütlich gerichtete Kirche und ein freundliches Mitarbeiterteam, dass diese Woche lange unter der Gesamtleitung von Diakonin Sieglinde Kamm vorbereitet hat. Es gibt ein Sprachangebot in Englisch, Arabisch und Farsi, das schon gut angenommen wurde, im Anschluss an den Abend ein kleines Bistro und die Gelegenheit, mit Christen ins Gespräch zu kommen über Fragen zum Glauben oder persönliche Lebensfragen.

Faszinierend war laut Veranstalter an den bisherigen Abenden die Vielfalt der Besucher: „Selten sitzen Jung und Alt, Schwarz und Weiß, Neuinteressierte und alte Hasen, Alteingesessene und Neuzugezogene so in der Aldinger Kirche beisammen.“

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