Kunstmuseum bekommt 270 Radierungen geschenkt

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„Impressionen III“ heißt dieses Werk von Brigitte Wagner, das 2012 entstand.
„Impressionen III“ heißt dieses Werk von Brigitte Wagner, das 2012 entstand. (Foto: Museum)
Schwäbische Zeitung

Weitere Informationen zum Kunstmuseum Albstadt gibt es online auf

www.albstadt.de

Das Kunstmuseum Albstadt hat einen Raum mit neuen Schenkungen eröffnet. Diesmal zeigt es eine Auswahl von Werken Brigitte Wagners: „Herr Zinen spricht mit seinen Bäumen.“

Walther Groz hatte dem Haus bis 1998 bereits über 260 Radierungen und Handzeichnungen der auf dem Fehlochhof bei Meßstetten lebenden Graphikerin gestiftet. Ausgehend von den Bestandslisten aus dem digitalen Inventar des Kunstmuseums hat die 1940 geborene Künstlerin Brigitte Wagner seit Frühjahr 2017 zusammen mit ihrem Mann Reinhard Wulf mit großer Sorgfalt abgeglichen, welche ihrer Radierungen im Bestand des Kunstmuseums noch fehlten und aufgrund dessen die geplante Schenkung zusammengestellt. Im Dezember 2017 übergab sie mehr als 270 Radierungen an die Stadt Albstadt. Die Kunstwerke haben einen Gesamtversicherungswert von stolzen 40 120 Euro. Jetzt ist das druckgraphische Werk der Vollblut-Radiererin vollständig im Kunstmuseum Albstadt vertreten.

Doch mit der Schenkung allein war es Brigitte Wagner nicht getan. Sie weiß um die Situation des Museums, das sie selbst von 1975 bis 1981 an der Seite des Gründungsdirektors Alfred Hagenlocher mit aufgebaut hat. So wollte sie dem Museum ihre ‚Kinder‘ sozusagen schrankfertig übergeben und spendete zusätzlich die Kosten der Passepartourierung für 262 Klapp-Passepartouts. Nun ist es Sache des neuen wissenschaftlichen Mitarbeiters, die Inventarisierung analog (im Inventarbuch) und digital zu Ende zu führen.

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