Lamas erfreuen Spaziergänger in Benzingen

 Der kleine Moritz hat sichtlich Freude an den flauschigen Lamas, die seit einigen Wochen einen Hang bei Benzingen beweiden.
Der kleine Moritz hat sichtlich Freude an den flauschigen Lamas, die seit einigen Wochen einen Hang bei Benzingen beweiden. (Foto: Karl-Otto Gauggel)
Karl-Otto Gauggel

Moritz ist gerade mal neun Monate alt und freut sich jedes Mal, wenn er zusammen mit Mama Stefanie Blickle und Papa Harald Stauß bei einem Spaziergang die Lamas zu sehen bekommt.

Obwohl die drei Muttertiere mit ihrem Nachwuchs erst seit wenigen Wochen etwas außerhalb der Ortschaft unterhalb des Dingelebrunnens weiden, gehört es bei etlichen Familien mit Kindern schon zum festen Ritual, zu den Lamas zu gehen, um diese bei ihrem Treiben auf der Weide zu beobachten. „Das ist für uns und wie ein kleiner Zoobesuch“, sagt Blickle, die selbst auf einem Bauernhof zwischen Winterlingen und Benzingen aufgewachsen ist. „Der anmutige Ausdruck ihrer Gesichter und die Vielfalt ihrer Fellfarbe sind einfach toll“, ergänzt Harald Stauß, der mit seiner Familie in Benzingen wohnt.

Die kleine Herde stammt von dem Lamazüchter Egon Fink aus dem nur wenige Kilometer entfernten Veringenstadt, der schon seit etlichen Jahren im Frühjahr eine kleine Gruppe Lamas nach Benzingen bringt.

Beim Benzinger Hobbylandwirt Johann Friedrich, dem die Hangwiese am Waldrand gehört, sind die Lamas sehr willkommen, um den Grashang zu beweiden. Friedrich schaut jeden Tag nach den Tieren und muss dabei auch immer wieder die Stabilität der Einzäunung überprüfen, zumal es schon vorgekommen ist, dass die Tiere schon mal die Umgebung erkundet haben und mühsam wieder zurückgebracht werden mussten.

Für extreme Wetterlagen steht ein überdachter Unterstand auf der Weide und an heißen Tagen sorgen die alten Obstbäume auf der Wiese für den notwendigen Schatten. Das Grün der Wiese und Wasser aus einem Tank reicht den Tieren, die ursprünglich aus den südamerikansichen Anden stammen und dort seit Urzeiten als Lasttiere eingesetzt werden, vollkommen aus, erklärt Friedrich und so kann die Herde bis in den Herbst hinein auf der Benzinger Weide bleiben. Danach geht es wieder zurück in den größeren Lamaverband nach Veringenstadt.

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