Das Zollernalb-Klinikum untersagt bis auf Weiteres Besuche in den beiden Krankenhäusern in Albstadt und in Balingen.
Das Zollernalb-Klinikum untersagt bis auf Weiteres Besuche in den beiden Krankenhäusern in Albstadt und in Balingen. (Foto: Mandy Streich/Archiv)
Schwäbische Zeitung

Das Zollernalb-Klinikum hat bis auf Weiteres Besuche in den beiden Krankenhäusern in Albstadt und in Balingen untersagt. Wie die Betreibergesellschaft am Freitag mitteilte, ist eine Ausnahme nur noch in Einzelfällen möglich – beispielsweise bei der Sterbebegleitung, bei der Begleitung eines kranken Kindes oder Geburten.

Grund für das Verbot ist die Ausbreitung des Coronavirus. „Wir müssen weitgehende Maßnahmen zur Eindämmung und Verlangsamung der Ausbreitung ergreifen, um das Klinikum langfristig handlungsfähig zu halten“, wird Dr. Gerhard Hinger, vorsitzender Geschäftsführer des Zollernalb-Klinikums, in einer entsprechenden Pressemitteilung zitiert. Besonders schutzbedürftig seien Patienten, die häufig unter schwerwiegenden Erkrankungen leiden und damit zu den Risikogruppen gehören. Ebenso bedeutend sei der Schutz der Mitarbeiter, da diese dringend für die Versorgung erkrankter Menschen benötigt werden. Zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern vor dem Coronavirus wurde eine Gruppe aus Experten verschiedener Bereiche gebildet („Corona-Task-Force“).

Ausnahmen vom Besuchsverbot können nach telefonischer Abklärung mit den zuständigen Bereichen vereinbart werden. Patienten mit ambulanten Terminen ohne dringende medizinische Notwendigkeit werden gebeten, ihren Termin – wenn möglich – auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

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