Hundehalter treiben mit Tieren gemeinsam Sport

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Der Hund zieht beim Canicross seinen Halter mit der Leine.
Der Hund zieht beim Canicross seinen Halter mit der Leine. (Foto: Gustav Kaul)
Gustav Kaul

Zum ersten Mal ist in Blättringen auf dem Gelände des örtlichen Reitclubs ein Zughunderennen ausgerichtet worden. Der neue Freizeitsport hat derzeit große Anziehungskraft und wurde so auch von etlichen interessierten Zuschauern verfolgt.

Das Abschlussrennen für Einsteiger in Blättringen wurde vom Schlittenhunde-Sportverein Baden-Württemberg (SSBW) ausgetragen. In diesem Rahmen hatten die Hundehalter die Möglichkeit, diese Sportart kennenzulernen ohne dabei direkt mit Profis in Konkurrenz treten zu müssen.

So gingen insgesamt 28 Hunde mit ihren jeweiligen Hundeführern an den Start, die aufgrund der warmen klimatischen Bedingungen eine verkürzte Laufstrecke von 2,9 Kilometern zu absolvieren hatten. Dabei erfolgte die Ausführung des Rennens auf verschiedene Weisen: Bei der Disziplin Canicross wird der Läufer durch eine Leine von seinem Hund ziehend unterstützt wird. Die Disziplin Scooter besteht aus einem Gespann mit ein bis zwei Hunden und beim Bikejöring ist der Hund mit einem Rad verbunden. Bei diesem Einsteigerrennen wurde zwar die Laufzeit der einzelnen Teilnehmer erfasst, jedoch keine Platzierungen vergeben. Die Sportler erhielten dafür eine Teilnahmeurkunde.

Zu den Hundeführern zählte auch Marion Dold mit der Startnummer 27, die aus Herrenberg mit zwei sibirischen Huskys angereist war und bereits seit dreißig Jahren Hundeschlittensport betreibt.

Die Sportwartin des SSBW Melanie Steger informierte darüber, dass das Gelände in Blättringen speziell für diese Veranstaltung ausgesucht wurde. Steger kenne einerseits die Gegebenheiten der Landschaft sehr gut und andererseits sei es nicht gerade einfach, ein geeignetes Austragungsgelände zu finden.

Das Interesse an diesem Sprintsport nahm in den vergangenen vier Jahren stark zu. Aktive Hundehalter können auf diese Weise ihre Hunde in ihre sportlichen Betätigungen mit einbinden und gemeinsam mit ihnen im Freien aktiv sein, führte Steger weiter aus.

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