Halle mit Photovoltaikanlage steht in Flammen - Brand verursacht Millionenschaden

Lesedauer: 5 Min
Großfeuer vernichtet Lagerhalle
Dienstagabend 20 Uhr – die Halle eines Tierfutterbetriebs in Meßstetten im Zollernalbkreis steht komplett in Flammen. Der entstandene Schaden: Mehrere Millionen Euro! Wie es zu dem Brand kommen konnte und weitere Details haben wir für Sie zusammengetragen.
Schwäbische Zeitung
Deutsche Presse-Agentur

Der Brand einer Halle eines Tierfutter-Vertriebs in Baden-Württemberg hat vermutlich einen Millionenschaden verursacht. Das Gebäude in Meßstetten (Zollernalbkreis), das früher als Tennishalle genutzt worden war, brannte mitsamt des gelagerten Tierfutters und Verpackungsmaterialien ab.

Passanten hatten die Flammen am Dienstagabend zunächst an der Photovoltaikanlage auf dem Hallendach bemerkt, wie die Polizei mitteilte. Sie hätten daraufhin den im Gebäude befindlichen Geschäftsführer informiert.

Das Firmengebäude gehört zu einem Meßstettener Tierfutter-Vertrieb.
Das Firmengebäude gehört zu einem Meßstettener Tierfutter-Vertrieb. (Foto: Nölke / SBO)

Erste eigene Löschversuche schlugen fehl, weshalb umgehend die Feuerwehr alarmiert wurde. In der Folge brannte das Gebäude mitsamt den darin befindlichen Tierfutter- und Verpackungsmaterialien nieder. Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr des Rettungsdienstes und mehrere Streifenwagen waren schnell am Brandort.

Hühner verenden auf dem Nachbargrundstück

Feuerwehrkräfte konnten demnach das Überschlagen des Feuers auf benachbarte Wohnhäuser verhindern. Wegen der großen Hitze starben mehr als 20 Hühner, die in einem nahen Stall untergebracht waren.

Die Polizei ging in der Nacht davon aus, dass niemand verletzt wurde. Ein älterer Anwohner musste wegen eines Schwächeanfalls behandelt werden. Die Beamten gingen nach einer ersten Schätzung in der Nacht von einer siebenstelligen Schadenssumme aus.

140 Feuerwehrleute im Einsatz

Hinzu kommt: Aufgrund der schnellen Brandausbreitung und der großen Hitze verendeten über 20 Hühner, welche sich in einem Stall an der Grenze des benachbarten Grundstücks befanden.

Insgesamt, so die Polizei, waren bei diesem Ereignis über 140 Feuerwehrleute der umliegenden Wehren, über 25 Rettungskräfte, sowie mehrere Streifenbesatzungen im Einsatz.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen