Entstaubte Narren sind für’s Ringtreffen gerüstet

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 Museumspräsident Klaus Gluitz (rechts) sowie der zweite Vorsitzende des Alb-Lauchert-Narrenrings, Markus Osswald (links), entst
Museumspräsident Klaus Gluitz (rechts) sowie der zweite Vorsitzende des Alb-Lauchert-Narrenrings, Markus Osswald (links), entstauben fleißig die Masken der Hettinger Felsa-Schlupfer, der Harthauser Vetter und aller weiteren Ringzünfte. (Foto: Sabine Rösch)
Sabine Rösch

Gut gelaunt und voller Vorfreude sind in Harthausen die Narrenmasken der Ringzünfte abgestaubt worden. Alb-Lauchert-Ringpräsident Anton Blau und seine Präsidiumskollegen sorgten dafür, dass die Masken beim Ringtreffen auf Hochglanz poliert sind und mit den Gästen ihren Schabernack treiben können.

Die gastgebende Harthauser Vetterzunft um ihren Vorsitzenden Tobias Nolle hatte in ihrem Zunftstüble zum traditionellen Häsabstauben eingeladen. Klangreich brachte die Harthauser Guggenmusik gleich Stimmung ins Zunftheim, und die emsigen Helfer versorgten die Narren bestens mit Frühstück und später dann mit einem Mittagessen. Anton Blau und Zunftmeister Tobias Nolle moderierten gemeinsam den Vormittag. „Wir haben ein sportliches Programm vor uns“, erklärte Tobias Nolle bei seinen Ausführungen zum Ablauf der drei bevorstehenden Festtage beim Ringtreffen, das vom 1. bis 3.Februar in Harthausen stattfindet.

Mit dem extra für das Ringtreffen angelegte Festgelände am Ortsausgang Richtung Neufra sei man sehr gut gerüstet, um ein guter Gastgeber zu sein. Am Freitag zum Nachtumzug werden 61 Zünfte erwartet und am Sonntag sind es 81 Zünfte, die beim Ringumzug dabei sein werden, so Tobias Nolle. Beim Zunftabend am Samstag werden die Zünfte mit Programmpunkten zur abwechslungsreichen Bühnenshow beitragen, erklärte Tobias Nolle weiter.

Wie immer wurde das Alb-Lauchert Ringlied gemeinsam gesungen, begleitet von der Guggenmusik. Noch haperte es an der Textsicherheit bei so manchen Narren, doch diese wird sicher bis zum Ringtreffen behoben sein. Harthausens Ortsvorsteher Emil Oswald überbrachte die Grußworte von der Gemeinde und sogar die heiligen drei Könige kamen vorbei und stellten das Zunftheim und die kommende Veranstaltung unter den schützenden kirchlichen Stern.

Auch alle Gäste werden abgestaubt

Nachdem Anton Blau an die Zunftmeister, die er nach vorne gebeten hatte, vitaminreiche Geschenke in Form von Mandarinen und gebranntem Obst verteilt hatte, ging es mit frisch ausgepackten Staubwedeln ans Reinigen der Narrenmasken. Und damit noch nicht genug, auch alle weiteren Gäste wurden der Entstaubung von Kopf bis Fuß unterzogen.

Für Benno Fritz von den Inneringer Kohlraben, der sein Amt als Vorsitzender im vergangenen November nach 38 Jahren in die jüngeren Hände vom neu gebildeten Vorstandstrio Nadine Berner, Louis Sauter und Manuel Teufel übergab, hatte Anton Blau eine Überraschung vorbereitet. Als Gründungsmitglied des Alb-Lauchert-Narrenrings ließ Blau die zahlreichen Verdienste von Benno Fritz, die er für die Inneringer Zunft als auch für den Alb-Lauchert-Ring geleistet hatte, Revue passieren und bedankte sich mit einer extra angefertigten Tafel der Ringzünfte. Mit einer lustigen Runde Bingo und dem gemütlichen Verweilen wurden die Zünfte würdig auf das Ringtreffen eingestimmt.

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