Ausflug mit Historie und Panoramablick

Lesedauer: 3 Min
 Viele machen bei der Wanderung in den Fürstenmarkt mit.
Viele machen bei der Wanderung in den Fürstenmarkt mit. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Eine Urlaubswanderung haben 37 Teilnehmer des Ski- und Wanderverein Benzingen im Fürstenpark in Inzigkofen gemacht. Anstoß zur landschaftlichen Gestaltung des Parks gab im 19. Jahrhundert Fürstin Amalie Zephyrine von Hohenzollern-Sigmaringen. Ein vom Vorsitzenden Johannes Scholtyssek festgelegter Weg zeigte den Wanderern die schönsten, historischen Punkte im Park.

Durch eine Lindenallee erreichte die Gruppe den Gipfel des Amalienfelsen, benannt nach der Fürstin, deren Inschrift er auch trägt. Von dort aus hatten die Wanderer einen herrlichem Ausblick auf die Donau und die im Frühjahr eingeweihte Hängebrücke. Dieselbe wurde anschließend überquert – mancher hatte dabei Schwierigkeiten mit der Höhenangst und Schwingungen der Brücke.

Im Anschluss wurde die Erimitage, ein Umlaufberg gegenüber dem Amalienfelsen, mit seinem ehemaligen Festplatz und der Heiligen Meinrad geweihten hölzernen Kapelle bewandert. Zurück über die Hängebrücke ging es zum Teeplatz weiter über die 21,5 Meter lange Teufelsbrücke. Die Vorgängerbrücke war aus Holz, mit Blick in die als Höll bezeichnete Schlucht. Man konnte an der Felswand den als Himmelsleiter bekannten früheren Abstieg zur Höll erahnen.

Der Wanderweg führte durch ein Felsentor an ausgewaschenen Felsüberhängen vorbei zum Känzele – ein imposanter Felsvorsprung im hinteren Teil des Parks. Den Benzingern bot sich ein herrlicher Panoramablick über Donau und Degernau. Nach dreistündiger Tour wurde die ehemalige Klosteranlage mit seinen Alleen durchquert und im Winkelhof Inzigkofen Einkehr gemacht. Bei geselligem Beisammensein und mit viel Gesprächsstoff über das Erlebte klang der Wandertag aus.

Meist gelesen in der Umgebung
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen