Adventsmarkt stimmt auf Weihnachten ein

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 Die Kinder des katholischen Kindergartens erfreuen die Besucher des Adventsmarktes mit ihrem Auftritt.
Die Kinder des katholischen Kindergartens erfreuen die Besucher des Adventsmarktes mit ihrem Auftritt. (Foto: Gustav Kaul)
Gustav Kaul

Der Duft von Glühwein, Punsch und Tannengrün erfüllte am Samstagmittag in Harthausen den Vorplatz der Mauritiuskirche beim sechsten kirchlichen Adventsmarkt. Hand in Hand arbeiteten die Harthauser Vereine zusammen, um auch in diesem Jahr den Gästen einen beeindruckenden Adventsmarkt zu ermöglichen. So reichte das Sortiment von handgemachten Waren und Weihnachtsgebäck bis hin zu kulinarischen Leckerbissen. Neben den Ständen befand sich auch kleines Tiergehege, das den Stall von Bethlehem nachbildete und damit gleichzeitig auf die Weihnacht hinwies.

Die feierliche Eröffnung übernahm Ortsvorsteher Emil Oswald, der sich beim Festausschuss sowie bei allen Helfern bedankte. Dabei lenkte er die Blicke des Publikums auf den noch im Boden verwurzelten, mit Lichterketten geschmückten Tannenbaum, der inzwischen 40 bis 60 Jahre alt ist und größer sein soll, als die Kanzlertanne in Berlin. Zu seinen Ehren sang der Männergesangsverein „O Tannenbaum“ sowie andere weihnachtliche Weisen. Einen weiteren stimmungsvollen Eindruck erlebten die Besucher als der katholische Chor Cum Deo mit Adventsliedern wie „Lasst uns froh und munter sein“ auf die Adventszeit einstimmte.

Lieder und Gedichte

Auch die Kinder trugen mit ihren Beiträgen zur Gestaltung des Programms bei: Neben den Kindern der Flötengruppe präsentierten auch die Grundschuldkinder ihre eingeübten Beiträge, zu denen auch das Gedicht „Holler, boller, Rumpelsack“ zählte. Auch die Kinder des örtlichen Kindergartens nutzten diese Gelegenheit, um ihre Stücke bei Gitarrenbegleitung dem Publikum vorzuführen. Nach verdientem Beifall verteilte Anton Blau vom Festausschuss allen Kindern Süßigkeiten.

Im Laufe des Nachmittags entwickelte sich ein lebendiges Markttreiben, bei dem die Dorfbewohner Harthausens untereinander, aber auch mit den Standbetreibern schnell in ein „Schwätzle“ kamen. Dabei drang die Vorfreude auf die Weihnachtszeit unaufhaltsam in die Herzen jedes einzelnen Marktbesuchers. Als dann die Dunkelheit den Lichterglanz besonders zur Geltung brachte, wurde die Weihnachtsgeschichte vorgetragen, um den Himmelsboten herbeizulocken. Schließlich fand sich Nikolaus mit seinem Knecht Ruprecht vor der erleuchteten Kirche ein und verteilte Geschenke an die Kinderschar, die sich sichtlich hierauf gefreut hatte.

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