24. Heimsieg in Folge für HBW hängt am seidenen Faden

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Schwäbische Zeitung

Der HBW Balingen-Weilstetten hat in der zweiten Handball-Bundesliga den TuS Nettelstedt-Lübbecke 26:24 (13:10) bezwungen. Der 24. Heimsieg in des Tabellenführers hing in der Schlussphase am seidenen Faden.

„Ich bin zufrieden“, war HBW-Trainer Jens Bürkle nach dem Spiel sichtlich erleichtert und tatsächlich hatte seine Mannschaft das Spiel gegen den Erstliga-Absteiger zunächst im Griff. In der zweiten Hälfte stand es zwischenzeitlich sogar 19:12. „Wir haben dann etwas überpowert und die Bälle zu schnell hergegeben“, erklärt Bürkle, warum der TuS N-Lübbecke nochmals ins Spiel zurückkam. Fünf Minuten blieben seine Jungs ohne eigenen Treffer und die Gäste verkürzten auf 19:15.

Als Dener Jaanimaa in der 58. Minute den 24:24-Ausgleich für die Gäste erzielte, schienen den Balinger die Felle davon zu schwimmen, zumal sie auch noch in Unterzahl waren und durch angezeigtes Zeitspiel zusätzlich unter Druck gerieten. Jona Schoch behielt aber die Nerven, tankte sich durch, ließ sich auch durch eine Hand im Gesicht nicht mehr aufhalten und traf zum 25:24.

20 Sekunden vor Spielende nahm Lübbeckes Trainer seine letzte Auszeit. Da dem Tabellenfünften bei angezeigtem Zeitspiel danach aber nur noch zwei Pässe übrigblieben, versuchten sie ihr Glück mit einem Kempa-Anspiel und jetzt wurde der Ex-Balinger Spohn zur tragischen Figur für seine Mannschaft. Völlig frei scheiterte er mit dem Kempa-Versuch an Balingens Torhüter Tomáš Mrkva und dann stand er seinem Mitspieler Jens Bechtloff auch noch im Weg bei dessen Wurfversuch. Danach machte Gregor Thomann mit dem 26:24 alles klar.

HBW: Tomas Mrkva, Vladimir Božić (TW); Rene Zobel, Marcel Niemeyer (2), Matthias Flohr, Jannik Hausmann (3), Gregor Thomann (4/3), Lars Friedrich, Tim Nothdurft (2), Benjamin Meschke, Oddur Gretarsson (6/1), Niklas Diebel, Juan De La Peña (1), Jona Schoch (5), Diogo Oliveira, Lukas Saueressig (3). - Zeitstrafen: HBW 5, TuS 5. - Strafwürfe: HBW 5/4, TuS 4/1.

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