Freuen sich über die Eichen.
Freuen sich über die Eichen. (Foto: Sabine Rösch)

Die Lücke vom Engelhof zur Hauptstraße hat mit fünf neuen Säuleneichen eine weitere optische Aufwertung erhalten. Der Platz ist nun, bis auf das Aufstellen einer Übersichtstafel und einer Zweirad-Ladestation, fertig saniert – das Schandfleck-Image gehört endgültig der Vergangenheit an.

Den Veringern liegt ihr Erscheinungsbild von ihrem Städtle am Herzen. Daher hat sich die Fasnetsgruppe der „Veringer Konde“ um ihren Vater Ernst Hein entschlossen, ihre jährliche Spende in eine Säuleneiche im Wert von 920 Euro zu investieren. Agnes Moschkon war ebenfalls bereit, diese Aufwertung zu unterstützen, gleich vier Säuleneichen spendete die August Moschkon-Stephan Fink-Stiftung, im Wert von 3620 Euro. In einer kleinen Feierstunde würdigte Bürgermeister Armin Christ die beiden großzügigen Spender. Er skizzierte die Geschichte vom Gelände, wo früher einmal der Gasthof Engel stand. Nach dem Abriss der Gaststätte mitten im Ortskern wurde der freigewordene Platz jahrelang als provisorischer Parkplatz genutzt. Mehrere Versuche, diese Fläche wieder zu bebauen, schlugen fehl – und so entschied sich der Gemeinderat im vergangenen Jahr den Platz als Parkfläche und Aufenthaltsraum neu zu gestalten.

Die Gesamtausgaben für den Platz beliefen sich auf rund 217 000 Euro. Demgegenüber standen Einnahmen in Höhe von rund 187 500 Euro. Dank der großzügigen Spende der Stiftung und der Veringer Konde, Fördermitteln aus dem Ausgleichstock II und der Pauschale aus dem Kommunalen Investitionsfördergesetz belief sich der Eigenanteil der Stadt auf den sehr geringen Betrag von knapp 29 650 Euro, was gerade mal 14 Prozent der Kosten entspreche, führte Christ aus.

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