Michael Witte ist neuer Ortsvorsteher

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Sabine Rösch

Nach 30 Jahren kommunalpolitischer Tätigkeit in Veringendorf, davon 20 als Ortsvorsteher, verabschiedet sich Josef Haug in den politischen Ruhestand. Sein Nachfolger als Ortsvorsteher wird, Zustimmung des Gemeinderats vorausgesetzt, Michael Witte. Zur stellvertretenden Ortsvorsteherin wählte der Ortschaftsrat Andrea Topler.

„Platz für Neues“ heißt ein Förderprogramm in Veringenstadt, mit dem der Abbruch alter oder leerstehender Gebäude bezuschusst wird. „Das Motto gilt auch für Personen, deshalb mache ich auch Platz für Neues“, sagt der scheidende Ortsvorsteher Josef Haug aus Veringendorf. Dabei blickt er auf drei ereignisreiche Dekaden zurück.

Haug kann auf beachtliche und wegweisende Projekte zurückblicken, beispielsweise auf die neue Ortsdurchfahrt Richtung Hochberg, neue Brücken bei der Kirche, die hohe Brücke und den Werkskanal. Hinzu kommen die Neugestaltung des Dorfplatzes mit dem Brunnen, die Sanierung des Wahrzeichens „Gleckle“, die Renovierung des Gemeindesaals mit dem Stuhlfest, der Kindergartenanbau sowie die Einrichtung der Krippe. Zu den jüngeren Projekten zählen die Verlegung des Nahwärmenetzes im ganzen Ort und die Schaffung von neuen Bauplätzen im Ortskern.

Mit seinem Nachfolger Michael Witte sei ein motivierter und erfahrener Mann gefunden worden, der sich mit derselben Energie für Veringendorf einsetzen werde, sagt Josef Haug. Witte engagiert sich ebenfalls schon seit zwei Jahrzehnten in der Kommunalpolitik, von 1999 bis 2004 zunächst als Mitglied im Ortschaftsrat und seit 2004 als Interessenvertreter für Veringendorf im Stadtrat Veringenstadt.

Obwohl in der Vergangenheit viel abgearbeitet worden sei, gelte es am Ball zu bleiben, sagt Michael Witte. „Stillstand ist Rückschritt.“ Als Mitbegründer der Initiative „Veringen trifft sich“ und als Vorsitzender des Trägervereins Mehrgenerationenhaus hat sich Witte bereits aktiv in die Generalsanierung der Dorfschule in der Ortsmitte eingebracht. Diese hat sich vom leer stehenden, maroden Gebäude nach aufwendiger Sanierung und sehr viel Eigenleistung zu einem lebendigen Treffpunkt für Jung und Alt entwickelt. Er wolle immer am Puls der Zeit bleiben, die begonnenen Projekte weiter vorantreiben und hören, was in Veringendorf gewünscht wird oder wo der Schuh drückt, sagt der neue Ortsvorsteher.

Auch im Veringendorfer Ortschaftsrat gibt es einige personelle Veränderungen: Mit Raphael Metzge, Michael Rösch und Marius Heim ziehen gleich drei neue, junge Leute ins Gremium ein. Rolf Bregenzer und Rainer Bühler sitzen auch weiterhin im Ortschaftsrat. Ausgeschieden sind neben Josef Haug auch noch Michael Pfister und Dieter Grißlich, die dem Gremium beide 15 Jahre lang angehörten.

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