Leuchtende Farbtupfer beim Spazierengehen

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 Derzeit kann man mit etwas Glück die blauvioletten Leberblümchen im Büttnautal finden.
Derzeit kann man mit etwas Glück die blauvioletten Leberblümchen im Büttnautal finden. (Foto: Karl-Otto Gauggel)
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Im engen Tal der Büttnau, einem kleinen Bachlauf, der zwischen Veringenstadt und Veringendorf zur Lauchert führt, kann man jetzt mit etwas Glück das Leberblümchen entdecken.

Dieses Glück hatte Karl-Otto Gauggel, wie er schreibt. Das Leberblümchen sei ein Kalkanzeiger und komme daher mit den Bedingungen der kalkreichen Alb bestens klar. Es blühe vor allem in lichten Buchenwäldern. Die blauvioletten Blüten stehen auf behaarten, rötlichen Stängeln und sind leuchtende Farbtupfer, in einer Umgebung, in der ansonsten Brauntöne dominieren. Die Blüten dieses Gewächses bestehen aus sechs bis zehn Blütenblättern, die zwar keinen Nektar bilden jedoch wegen des Pollen von etlichen Insekten aufgesucht werden. Der Name komme wohl vom Umriss der Blätter, die in ihrer Form an eine menschliche Leber erinnern. Das Leberblümchen war 2013 Blume des Jahres und steht nach Angeben des Nabus in etlichen Bundesländern bereits auf der „Roten Liste“. Es ist nach der Bundesartenschutzverordnung in Deutschland besonders geschützt.

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