Kraft, Spaß und Teamarbeit führen zum Erfolg

Lesedauer: 4 Min
Judith Gauggel

Die Varianten: Canicross: Durch eine elastische Zugleine sind Mensch und Hund miteinander verbunden. Hund und Mensch benötigen dafür ein spezielles Geschirr, der Mensch muss mitlaufen. Scooter: Der Hund zieht den Menschen auf einem speziellen Tretroller („Dogscooter“). Mensch und Hund sind durch eine elastische Zugleine miteinander verbunden. Der Hund benötigt ein Zuggeschirr. Bikejöring: Ähnlich wie Scooter, allerdings mit einem Fahrrad.

Der Schlittenhunde-Sportverein Baden-Württemberg (SBBW) und Organisatorin Melanie Steger haben am Wochenende erstmals ein Schlittehunde-Rennen in Veringenstadt veranstaltet. Bei der Premiere des „Alb Cross und Quer“ gingen 80 Teilnehmer an den Start.

„Die Lieshöfe der Gastgeberfamilie Sontheim bieten die nötige Infrastruktur, die Wälder drumherum den richtigen Boden für die Vierbeiner und für die Halter eine schöne Gegend“, erzählt Melanie Steger, die selbst in Winterlingen wohnt. „Die Suche nach dem perfekten Ort, der alles mit sich bringt, war nicht sehr einfach – aber wir haben ihn gefunden.“ Mit der Planung des Rennens habe sie vor rund einem Dreivierteljahr begonnen.

Ein 20-köpfiges Team rund um Melanie Steger stemmte die Bewirtung. Helfer wurden als Streckenposten eingesetzt und kümmerten sich um die Teilnehmer, von denen die meisten aus Baden-Württemberg stammten. Einige Hundesportler waren aber zum Beispiel auch aus Nordrhein-Westfalen oder der Pfalz nach Veringenstadt gereist, um am Wettkampf teilzunehmen. Viele kamen dafür mit ihren Wohnwagen.

Saisonauftakt in Veringenstadt

Martin Schulmann reiste zusammen mit seiner Ehefrau und fünf Hunden aus Bottrop an. Die acht Stunden Fahrt hätten sich gelohnt, sagt er. „Melanie Steger ist für die gute Organisation der Kurse berühmt.“ Seit 2013 machen die beiden beim „Bikejöring“ (siehe Kasten) mit. In diesem Jahr absolvieren sie den Saisonauftakt in Veringenstadt. „Es macht Spaß und wir sehen, in welcher Form unsere Hunde sind. Aber wir messen uns auch gern mit unseren Lieblingsgegnern“, sagen sie lachend.

Für Jenny Schuster, die mit ihrem Husky Yokorn an den Start ging, ist die Teilnahme am „Canicross“ Adrenalin pur. „Es ist beeindruckend, wie sich Hund und Mensch gegenseitig motivieren können“, sagt Schuster. Ähnlich äußert sich Alexander Bachmann aus Königshofen, der zusammen mit seiner Frau und seinem Sohn angereist war. „Hund und Mensch kommen gemeinsam an ihre Grenzen und können nur im Team funktionieren“ sagt Bachmann. Für die beiden ist es die zweite Saison. „Hier können wir sehen, wo wir stehen, bevor es für uns zur Europameisterschaft nach Belgien geht.“

Mit der Anzahl der Teilnehmer war Melanie Steger zufrieden. Neben den Hauptangeboten Bikejöring, Canicross und Scooter wurde am Samstag auch ein Schnupperkurs angeboten: Hundebesitzer ohne Lizenz konnten die verschiedenen Sportarten kennenlernen. Und so zieht Steger am Ende ein rundum positives Fazit. „Ich sehe lauter glückliche und zufriedene Gesichter“, sagt sie.

Die Varianten: Canicross: Durch eine elastische Zugleine sind Mensch und Hund miteinander verbunden. Hund und Mensch benötigen dafür ein spezielles Geschirr, der Mensch muss mitlaufen. Scooter: Der Hund zieht den Menschen auf einem speziellen Tretroller („Dogscooter“). Mensch und Hund sind durch eine elastische Zugleine miteinander verbunden. Der Hund benötigt ein Zuggeschirr. Bikejöring: Ähnlich wie Scooter, allerdings mit einem Fahrrad.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen