Kindertagesstätte Deutstetten ist kurz vor der Fertigstellung

Die Erweiterung der Kindertagesstätte Deutstetten in Veringenstadt geht allmählich auf die Zielgerade. „Wir sind froh über den z
Die Erweiterung der Kindertagesstätte Deutstetten in Veringenstadt geht allmählich auf die Zielgerade. „Wir sind froh über den zusätzlichen Platz, den wir bald beziehen dürfen“, sagt Leiterin Petra Pfaff-Fellinger. (Foto: Sabine Rösch)
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Mit der einstimmigen Vergabe der Reinigungsarbeiten beim Erweiterungsbau der Kindertagesstätte in Deutstetten sind alle Gewerke im Innenbereich vom Veringenstädter Rat vergeben worden. Falls es keine Zwischenfälle mehr gibt, sind die Arbeiten Ende Mai abgeschlossen und es können bis zu 25 weitere Kinder betreut werden.

Der Gebäudeservice Marino aus Markdorf wird die finale Reinigung des Gebäudes zum Preis von knapp 3000 Euro übernehmen. Nach der rechnerischen, technischen und wirtschaftlichen Überprüfung durch das Architekturbüro Planquadrat aus Sigmaringen erhielt die günstigste Bieterin den einstimmigen Zuschlag vom Veringenstädter Gemeinderat. Laut Aussage von Architekt Jürgen Gaiser verläuft der Erweiterungsbau nach Plan, aktuell werden die Estrich- sowie Holzbauarbeiten ausgeführt. Ebenso werden Schreiner- und Trockenbauarbeiten ausgeführt. Auch die Außenanlage soll relativ schnell erfolgen.

Kämmerin Géraldine Emser erklärte, dass zunächst die Inbetriebnahme der zusätzlichen Fläche im Vordergrund stehe, dann folge die Planung des Außenbereichs in enger Kooperation mit der Kindergartenleitung sowie dem Kindergartenausschuss. Kindergartenleiterin Petra Pfaff-Fellinger und ihr Team freuen sich auf den zusätzlichen Platz, der bald zur Verfügung steht. „Es war und ist eine spannende Zeit für die Kinder und für uns, da die Bauarbeiter ständig um uns herum sind. Wir sind froh über den zusätzlichen Platz, den wir bald beziehen dürfen. Es nimmt Formen an und wird richtig toll“, sagt Pfaff-Fellinger.

Zum Stand der Planungen zur Erweiterung der Kindervilla in Veringendorf erklärte Bürgermeister Armin Christ, dass aktuell ein Angebot des beauftragten Büros Planquadrat vorliege. In Veringendorf sind vor allem die beengten Räumlichkeiten und auch die veralteten sanitären Anlagen problematisch. „Die Struktur der Kindervilla soll zeitgemäß angepasst werden“, erklärt Kämmerin Emser. Das Personal soll einen eigenen Raum erhalten, für die Kinder soll ein separater Essbereich geschaffen werden, Küche und Sanitär werden saniert, um einige Punkte zu nennen.

Auf Anregung von Thomas Schenzle überprüft die Verwaltung zusätzlich die Möglichkeit einer Containerlösung, die im Garten aufgestellt werden könnten. Die Kosten für die Maßnahmen bei der Kindervilla in Veringendorf sind mit 300 000 Euro im Haushalt eingestellt. Spätestens in der Sitzung im Mai sollen dem Gemeinderat die verschiedenen Varianten vorgestellt werden, um dann die notwendigen Schritte einzuleiten und zügig mit dem Bau zu beginnen.

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