Trochtelfinger Adventsmarkt glänzt mit Kunsthandwerk und Kulinarik

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 Auf dem Adventsmarkt haben die Besucher die Wahl zwischen 90 Ständen gehabt, an denen auch das eine oder andere Weihnachtsgesch
Auf dem Adventsmarkt haben die Besucher die Wahl zwischen 90 Ständen gehabt, an denen auch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk erworben wurde. (Foto: Tobias Göttling)
Tobias Göttling

Zu einem der ersten Adventsmärkte im Jahr hat der Teigwarenhersteller Alb-Gold auf sein privates Gelände eingeladen. Pünktlich dazu waren am Samstag auch Schnee, Frost und winterliche Gefühle auf der Alb angekommen. Doch davon ließen sich viele Menschen nicht abschrecken, nach draußen zu gehen, zumal am Sonntag die Sonne über Trochtelfingen erstrahlte.

Nach Angaben des Veranstalters kamen am Wochenende insgesamt etwa 15 000 bis 20 000 Besucher, um an den etwa 90 Ständen des Marktes vorbeizuschlendern und teilweise schon Geschenke für die Weihnachtszeit zu suchen. Da der große Rasenparkplatz aufgrund der nassen Wiese gesperrt werden musste, bildeten sich lange Schlangen an parkenden Autos und gut besuchte Wanderungen in Richtung des Firmengeländes.

Eigene Akzente setzen

Der Adventsmarkt erstreckte sich rund um das Kundenzentrum und über den Marktplatz der „Kräuter Welt“. Wie Julia Feiler vom Messe- und Veranstaltungsmarketing des Alb-Gold Kundenzentrums gegenüber der Schwäbischen Zeitung mitteilte, besuchten neben Stammgästen aus der näheren Umgebung auch zahlreiche Menschen aus den Räumen Stuttgart, Ulm und Bodensee die Veranstaltung.

Das Geheimnis des Marktes sei die Einzigartigkeit jedes Standes, die Vielfalt an Produkten sowie insbesondere der Fokus auf die Bereiche „Kunsthandwerk und kulinarische Spezialitäten“, ließ der Veranstalter verlauten. Ein bunter Mix ist das Ziel der Veranstalter. Sogar zwischen mehreren Restaurants, darunter ein hochkarätiges Hotel aus der Region mit einem eigenen Zeltstand können die Gäste wählen. Julia Feiler erzählte im Interview von einem großen Andrang vonseiten der Aussteller und Gastronomen: „Meist gibt es mehr Bewerber als Plätze, die zur Verfügung stehen. Wir suchen aus, wer am besten zu uns passt.“ Ziel sei es, dass sich das Angebot von anderen Adventsmärkten unterscheide und eigene Akzente gesetzt würden.

Tatsächlich zu finden waren viele handgestrickte, selbst gemachte und regionale Produkte, kreative Ideen und biologische Waren. Viele Gäste nutzten ihren Besuch auch für eine Bummeltour durch den offenen Nudelverkauf, zu dem die Firma mit knapp 200 Mitarbeitern am Standort am Rande des Adventsmarktes einlud. Eine Neuheit des Unternehmens ist die Umstellung von Plastik auf Papier: sowohl bei den Tüten vor Ort als auch bei einigen Produktverpackungen.

Vorfreude auf die Adventszeit

Aussteller präsentierten an ihren Ständen viele Anregungen für Geschenke wie Kunsthandwerk und Schmuck aus der Region und boten Inspirationen für den privaten Innen- und Außenbereich. Viele Besucher nutzten die kulinarischen Angebote zum Verschenken, aber auch für den eigenen Genuss vor Ort. Gegen Abend kam nicht zuletzt aufgrund der aufwendigen Beleuchtung und durch Düfte nach Speisen eine besondere Stimmung auf. Was vielen Gästen bleiben dürfte, ist die Vorfreude auf die Adventszeit, und auf die ein oder andere besinnliche Stunde mit den „Liebsten“.

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