Kindertheater fordert zum Mitmachen auf

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Das Theater Sturmvogel lädt Kinder mit dem Stück „Kätzchen Schnute“ zum Mitdenken und Mitmachen ein.
Das Theater Sturmvogel lädt Kinder mit dem Stück „Kätzchen Schnute“ zum Mitdenken und Mitmachen ein. (Foto: christoph stocker)
Schwäbische Zeitung

Das Theater Sturmvogel aus Reutlingen spielt auf Einladung der öffentlichen Bücherei Trochtelfingen am Donnerstag, 27. Juni, um 14.30 Uhr „Kätzchen Schnute“ - ein interaktives Kindertheater mit Zauberei für Kinder ab vier Jahren – in der öffentlichen Bücherei in Trochtelfingen.

Sandra Jankowski und Frank Klaffke vom Theater Sturmvogel aus Reutlingen bieten mit „Kätzchen Schnute“ ein spannendes Abenteuer mit viel Zauberei, in dem die Kinder zu Helden werden. Schnute ist ein süßes, aber faules Kätzchen: „Mannomann, ich hab so einen dollen Hunger! Aber Mäusefangen ist ja sooo schwierig... und anstrengend!” Da trifft das Kätzchen den lustigen Zauberer Pipifax, der ihm das Katzenparadies und soviel zu Essen verspricht, wie es will. Da kann die kleine verfressene Schnute nicht nein sagen. Doch alles hat seinen Preis, denn der Zauberer hat nicht nur Gutes im Sinn. Jetzt können nur noch die Kinder aus dem Publikum helfen, dass Schnute keine Dummheiten macht!

Wie in allen Mitmach- Theaterstücken des Theater Sturmvogel sind die Schlüsselfiguren die Kinder selbst. Sie werden direkt in die Handlung einbezogen und helfen mit, abzuwägen: Ist es besser, Erdbeerspaghetti zu essen und vor dem warmen Ofen zu liegen, oder ist es besser Äpfel zu essen und Sport zu machen? Und die kleinen Zuschauer wissen es genau: Sie warnen Schnute lautstark vor dem Zauberer und seinen süßen Erdbeerspaghetti. Wenn Schnute nicht auf sie hört, machen sie der Katze vor, wie sie abnehmen kann, mit Liegenstütze, Rennen, Radschlagen, Springen. Und am Ende retten sie das Kätzchen und zaubern selbst. So lernen sie ganz nebenbei auch den einen oder anderen kleinen Zaubertrick. „Schnute“ ist ein Schauspiel zum Thema Eigeninitiative, Mut, Grips, gute Ernährung und Fantasie nach einem Märchen von Gottfried Keller.

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