Zollern-Personalchef Roland Straub und Miteigentümer Karl Friedrich Fürst von Hohenzollern (rechts) legen vor der Barbara-Statu
Zollern-Personalchef Roland Straub und Miteigentümer Karl Friedrich Fürst von Hohenzollern (rechts) legen vor der Barbara-Statue einen Kranz nieder. (Foto: Michael Hescheler)
Redaktionsleitung

Zum Barbaratag ist auf dem Gelände von Zollern in Lauchterthal ein Kranz niedergelegt worden. Der Miteigentümer des Industriebetriebs Karl Friedrich Fürst von Hohenzollern (rechts) und Zollern-Personalchef Roland Straub gedachten mit dieser Geste der Heiligen Barbara, die als Schutzpatronin der Bergleute gilt. Seit 22 Jahren versammeln sich mit Zollern verbundene Menschen am 4. Dezember in der Frühe vor dem ehemaligen Hochofengebäude. Vertreter der Werksfeuerwehr leuchten das Gelände mit Fackeln aus, die Hüttenkapelle umrahmt die Feier musikalisch. „Wir möchten der Heiligen danken, dass sie Unglück von uns fernhielt und bitten darum, dass sie auch in Zukunft ihre schützende Hand über uns hält“, sagte Personalchef Straub. Mit der Feier gedenkt Zollern seiner Vergangenheit, denn ursprünglich gewann das Hüttenwerk aus Bohnerz Eisen. „Der Bergbau gehört der Vergangenheit an, die Barbara-Tradition ist geblieben“, sagte der Betriebsratsvorsitzende Eberhard Fischer. Der dritte Redner, Pfarrer Liviu Jitianu, erinnerte an das Gottvertrauen vieler Bergleute. „In ihrem Inneren rumort und lebt die Erde und zeigt, dass sie mächtig ist.“ Ob dieser Gewalten hätten viele Bergleute Angst gehabt und gebetet. Zum Abschluss der Barbarafeier wurde das Hohenzollern-Lied gesungen. Weitere Bilder finden Sie im Internet unter www.schwaebische.de/barbarafeier2018 Foto: Michael Hescheler

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