Waldbühne zählt mehr als 17 000 Zuschauer

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Ein letztes Gruppenfoto mit den Darstellern und den Helfern hointer den Kulissen, und die diesjährige Saison auf der Sigmaringe
Ein letztes Gruppenfoto mit den Darstellern und den Helfern hointer den Kulissen, und die diesjährige Saison auf der Sigmaringe (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Mit einer ausgiebigen Feier haben die Aktiven der Waldbühne Sigmaringendorf ihre Spielzeit 2014 beendet. Mit den beiden Stücken „Ronja Räubertochter“ und „Die Päpstin“ hat der Sigmaringendorfer Theaterverein offenbar wieder einmal den Geschmack der Zuschauer getroffen: Zum zweiten Mal kamen mehr Zuschauer als je zuvor auf die Freilichtbühne oberhalb der Lauchertmündung.

Das Kinderstück Ronja Räubertochter sahen 10 085 Zuschauer. Der Vorjahresrekord des „Dschungelbuchs“ wurde hier nur knapp verpasst. Dafür stellte das Erwachsenenstück „Die Päpstin“ mit 7123 Zuschauern, was einer Auslastung von 99,4 Prozent entspricht, alles bisher Dagewesene in den Schatten. Vor dieser Spielzeit war das beste Ergebnis im Erwachsenenstück bei 5519 Zuschauern gelegen – somit wurde der Rekord mit einem Zuwachs von 29 Prozent förmlich pulverisiert – ein Erfolg, von dem die Sigmaringendorfer Theatermacher nicht zu träumen gewagt hätten: „Noch vor wenigen Jahren waren 13 000 Zuschauer ein sensationelles Gesamtergebnis für uns, jetzt haben wir die 17 000er-Marke geknackt, wir können es noch gar nicht richtig glauben“, freut sich Waldbühne-Vorstand Walter Kordovan. Die Regisseure Joachim Link (Päpstin) und das Duo Karin Maichle und Alexander Speh (Ronja Räubertochter) nehmen das Ergebnis als Ansporn für die kommende Spielzeit: „Es geht nicht in erster Linie um Zahlen, sondern um die vielen positiven Rückmeldungen der Besucher. Diese Leistung wollen wir auch in den kommenden Jahren wieder bestätigen und unseren Zuschauern viel Freude machen.“

Vorbereitungen für 2015

Hinter den Kulissen werkeln die Verantwortlichen schon intensiv an den Vorbereitungen für 2015. Auch wenn noch nicht feststeht, welche Stücke auf dem Programm stehen werden, so viel verraten die Spielleiterteams schon: „Es werden zwei bekannte, unterhaltsame und besonders für Freilichtbühnen geeignete Werke werden, im Erwachsenenstück werden wir zudem nach zuletzt zwei dramatischen Jahren wohl eher wieder auf einen komödiantischen Stoff zurückgreifen.“

Bis dahin muss nun noch die Bühne winterfest gemacht werden, und der Theaterverein richtet zudem Ende September noch ein Fortbildungs-camp für jugendliche Schauspieler von Freilichtbühnen aus der südlichen Hälfte Deutschlands aus. Auf dem Sigmaringendorfer Straßenfest am kommenden Wochenende spielen außerdem die jüngsten Waldbühne-Darsteller das Märchen „Rapunzel“ auf dem Schulhof der Donau-Lauchert-Schule. Langeweile kommt also bei den Sigmaringendorfer Theateraktiven auch in den kommenden Wochen und Monaten nicht auf.

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