Beste Bedingungen bei der Serenade: Viele Zuhörer lauschen den bestens aufgelegten Musikern.
Beste Bedingungen bei der Serenade: Viele Zuhörer lauschen den bestens aufgelegten Musikern. (Foto: B. Speker)

Mit ihrer gemeinsamen Sommerserenade haben die Musikkapelle Sigmaringendorf und die Hüttenkapelle Laucherthal am Sonntagabend zahlreiche Zuhörer auf den Platz der Donau-Lauchert-Halle gezogen. Das Wetter war perfekt, die Musik gefühlvoll, aber auch mit Temperament gespielt. Der Dirigent der Musikkapelle Sigmaringendorf, Thomas Schäuble, sowie Stefanie Maier und Jürgen Ritter von der Hüttenkapelle Laucherthal führten durch das abwechslungsreiche und beschwingte Programm. Den Anfang machte die Hüttenkapelle mit dem „Bergmannsmarsch“ von Wolfgang Wössner.

In die Filmmusik der 80er-Jahre entführte die Musikkapelle Sigmaringendorf. Mit „Rocky on Broadway“ hatten sie sich besonders der Filmmusik von Filmen mit Silvester Stallone angenommen. Bei dem Stück „Möwenpaar“ von Karol Hübner stellten die Klarinettisten Karlheinz Tscheulin und Jürgen Ritter ihr Können unter Beweis. Als „kurz, knackig und lebhaft“ kündigte Schäuble „Latin Band“ von Carlo Pucci an und versetzte die Zuhörer nach Südamerika. In dem von Vladislav Lyashenko arrangierten „A gipsy girl“ hörte man russische Klänge heraus.

Zurücklehnen und genießen konnten die Zuhörer dann bei „My dream“. Pascal Laplace, ein begeisterter und begabter Jungmusiker des Musikvereins, bewies dabei sein Können auf dem Flügelhorn. Die Polka „Für Barbara“, der Titel könnte für die Hüttenkapelle nicht passender sein, führte das Publikum zurück in die Realität. „Lassen sie sich von uns einfach unterhalten“: So lud der Musikverein zu dem Medley „Let me entertain you“ mit Musik von Robbie Williams ein – arrangiert von Don Campbell.

Seit Stefanie Kaiser die Hüttenkapelle dirigiert, gibt es keine Sommerserenade ohne Swing. Dazu entführten die Blasmusiker mit „Hofkonzert in Swing“ in die 1930er- und 40er-Jahre und beendeten ihren Teil des Konzerts. Der Musikverein schloss seinen Part mit traditioneller Blasmusik und spielte den Marsch „Herzog von Braunschweig“. Doch es gab kein Ende ohne Zugabe, die die begeisterten Besucher forderten. Da die Hüttenkapelle noch nichts Traditionelles gespielt hatte, entschieden sich die Musiker für „Alte Kameraden“, der Musikverein endete mit „Nessaja“ aus dem Musical Tabaluga. Thomas Schäuble bedankte sich für den Applaus und die Unterstützung und freute sich darüber, dass Blasmusik doch unterhalten könne. Mit dem „Michael-Roßknecht-Marsch“, komponiert von Freek Mestrini zu Ehren Roßknechts, verabschiedeten sich beide Kapellen, dirigiert von Thomas Schäuble, beim dankbaren Publikum.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen