Jahrgänger verbringen zwei harmonische Tage

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Vor der Busfahrt treffen sich die Jahrgänger zum Gruppenfoto vor dem Rathaus.
Vor der Busfahrt treffen sich die Jahrgänger zum Gruppenfoto vor dem Rathaus. (Foto: Karl-Heinz Petereit)
Schwäbische Zeitung
Zwei harm

Eine Dank- und Besinnungsfeier in der Bruckkapelle bildete den Auftakt zum gemeinsamen 70er-Fest des Jahrgangs 1949 in Laucherthal. Die Jahrgängerinnen Veronika Holzhauer und Monika Winter hatten eine sehr ansprechende kleine Andacht vorbereitet. Siebzig Jahre seien Anlass zur Freude, aber auch Grund, um dankbar Rückschau zu halten. Mit einem kleinen Blumengebinde gedachten sie der bereits verstorbenen Jahrgänger.

Im Gasthaus „Beim Rinderwirt“ konnte anschließendKurt Ott eine große Zahl an Gästen begrüßen, die teilweise eine weite Anreise auf sich genommen hatten, um im „Dorf“ dabei zu sein. Mit einem ausgiebigen "Ja, woischt no domols" und "Wia gohts dr au" verbrachten die Jahrgängerinnen und Jahrgänger einen gemütlichen Abend. Alois Henne, ebenfalls ein Siebziger, bedankte sich im Namen der „49er“ bei den Organisatoren des zweitägigen Festes Brigitte Speker, Hans Kernler und Kurt Ott.

Vor der Abfahrt mit dem Omnibus nach Meersburg traf man sich zum obligatorischen Fototermin beim Rathaus. Am Parkplatz beim Fährhafen begrüßten Brigitte und Walter Speker die Jahrgängerschar mit einem Sekt- und Brezelfrühstück. Mit dem Linienschiff ging es nach Konstanz. Dort wartete eine Stadtführerin und führte unter dem Motto „Auf den Spuren der Wanderhure“ zu einigen sehenswerten Gebäuden und Plätzen der Bodenseemetropole. Trotz einiger kleiner Regenschauer verbrachten die Jahrgänger bis zur Heimfahrt noch ein paar Stunden in der alten Stadt.

Zum gemeinsamen Festabend konnte Kurt Ott auch zahlreiche Partner der Jahrgänger begrüßen. Nach einer Mahlzeit zeigte Klaus Schierok eine mit viel Aufwand und Engagement erstellte Präsentation der „49er“. Er ließ geschichtliche Ereignisse und Personen aus dem Jahr 1949 Revue passieren, zeigte viele Bilder von Jahrgangs-Veranstaltungen der letzten 45 Jahre und vergaß auch nicht, zum Schluss mit Fotos an die verstorbenen Jahrgänger zu erinnern. Für die Siebziger war es interessant, sich selbst und die Veränderungen über Jahrzehnte hinweg zu beobachten Es folgten lustige Gedichte von Kurt Ott, Sonja Nipp, Liesel Schell und Heinz Scharinger. Mit dem Wunsch, sich bald wieder zu sehen, gingen zwei harmonische Tage zu Ende.

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