Hüttenkapelle stimmt auf eine besinnliche Zeit ein

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Die Musiker starten mit „Canto Ambrosiano“.
Die Musiker starten mit „Canto Ambrosiano“. (Foto: BEATRIX SPEKER)
spb

Mit einem Adventskonzert hat die Hüttenkapelle Laucherthal in der St. Meinrad Kirche Laucherthal am Abend des 1. Dezember, auf die beginnende Adventszeit eingestimmt. Los ging es mit dem Stück „Canto Ambrosiano“.

„So schnell vergeht die Zeit und es war doch erst, dass ich sie zum Adventskonzert begrüßen durfte“ eröffnete Jürgen Ritter, der zusammen mit Stefanie Maier durch das Programm führte. „Was als Experiment begann, jährt sich nun zum fünften Mal und bereits zum vierten Mal unter der Dirigentschaft von Stefanie Kaiser“ führte er weiter aus. Es folgte die Kantate 140, auch bekannt als „Sleepers Awake“. Diese schrieb Johann Sebastian Bach zum ersten Adventssonntag , bestimmt wurde sie von den Klarinetten. Im Vorfeld des anschließenden Stücks schwärmte Stefanie Maier von der Abenddämmerung in Afrika. Dorthin entführt das von der Tuba getragene „Twilight Shadows“ von Steven Barton. „Scarborough Fair“ dagegen ist ein traditionelles englisches Volkslied, dessen Autor unbekannt ist und sich auf einen Markt im frühen Mittelalter bezieht, erklärte Ritter das Stück. Die heute wohl bekannteste Version ist die Bearbeitung von Simon & Garfunkel „Parsley, Sage, Rosemary and Thyme“.

Umrahmt von den anderen Musikern spielte Selina Maier am Piano das Stück „Ballade pour Adeline“ und erzählte so musikalisch die Geschichte des „kleinen Weihnachtsbaumes“. Mit leisen Tönen trugen die Musiker mit „Hymn of Glory“ die Abenteuer des kleinen Sterns vor, der zur Erde wollte, um den Advent der Menschen zu erleben. Für einen Tag nochmal Kind sein und die Welt mit Kinderaugen sehen, wünschte sich Stefanie Maier. Mit „A Childhood Remembered“ von Rossano Galante entführten die Musiker das Auditorium in eine kindliche Welt, in der so vieles einfacher war. Mit der beeindruckenden und ausdrucksstarken Komposition von Steven Reineke „Heaven’s Light“ schlug die Hüttenkapelle nochmals leisere Töne an und wünschte den Zuhörern zum Ausklang des Konzertes, dass ein kleines Licht ihre Adventszeit erhellt.

„Over the Rainbow“ stand eigentlich auf dem Programm, wurde dann aber als erste Zugabe nach dem langanhaltenden Applaus gespielt. Danach folgte, passend zum ersten Advent, die erste Strophe von „Wir sagen euch an“. Textsicher sangen die Besucher mit und wurden anschließend zu Glühwein, Punsch und Lebkuchen eingeladen.

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