Förderverein hilft bei Innenausstattung der Sporthalle mit

Lesedauer: 4 Min
Bereits sichtbar wächst die neue Sig’dorfer Sporthalle „In der Au“. Rechts im Bild die noch genützte bisherige Turnhalle.
Bereits sichtbar wächst die neue Sig’dorfer Sporthalle „In der Au“. Rechts im Bild die noch genützte bisherige Turnhalle. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Der Förderverein Sportstättenbau in Sigmaringendorf hat sich zu Ziel gesetzt, die Gemeinde bei der Innenausstattung der neuen Sporthalle „In der Au“ zu unterstützen. So hat sich der Verein im vergangenen Dezember innerhalb weniger Jahre erneut um die Ausrichtung des Sigmaringendorfer Straßenfestes beworben. Man hofft dabei vor allem auf die Mithilfe der Sportler.

Neben der bisherigen Turnhalle „In der Au“ kommt derzeit der Bau der neuen großen Sporthalle rapide voran. Die milde Witterung im vergangenen Winter schuf günstige Voraussetzungen für einen zügigen Baustart, und fast ohne Pause ging es weiter, sodass bereits Teile der Seitenwände stehen. Die umfangreichen Tiefgründungsarbeiten wurden im Winter kaum einmal unterbrochen.

Der Vorsitzende des Fördervereins Sportstättenbau, Dietmar Lehmann, konnte so zu Beginn der Hauptversammlung im Donauhirsch viel Positives mitteilen. Das Anliegen des Fördervereins sei von Anfang an gewesen, das große Engagement der Gemeinde zu Gunsten der Sporttreibenden innerhalb der Gemeinde zu würdigen und mit der Mittelbeschaffung ein deutliches Zeichen zu setzen. Dietmar Lehmann: „Wir Sportler sind aktiv und engagiert, wir unterstützen intensiv den Sportstättenbau“. Deshalb wollen sie mit der erneuten Ausrichtung des Straßenfestes (sie waren bereits 2011 Veranstalter) noch einmal eine möglichst hohe Erlössumme erreichen.

Der Vorsitzende erwähnte in seinem Rückblick auf das vergangene Jahr unter anderem die Teilnahme an der Tour de Ländle mit insgesamt 16 Radlern. Die von der EnBW dafür erhaltenen 1000 Euro gab Bürgermeister Henne an den Förderverein weiter. Andere Beträge kamen hinzu, sodass die Sportler bisher rund 75 000 Euro zusammengebracht haben. „Vielleicht haben wir Glück und erreichen noch unser Traumziel von 100 000 Euro“, hofft Lehmann. Die Entwicklung der Finanzen des Fördervereins trug Schatzmeisterin Silvia Pohl-Werner vor, und die Prüfer lobten die vorbildliche Arbeit der Kassiererin.

Bürgermeister Alois Henne, der die Entlastung der Vorstandschaft leitete, bestätigte den zügigen Fortgang der Bauarbeiten an der neuen Sporthalle und hofft, dass sie im kommenden Jahr eingeweiht werden kann. Er kündigte eine die Halle und ihre Einrichtung betreffende baldige Besprechung an, denn die Vereine sollen rechtzeitig in das weitere Vorhaben eingebunden werden. Vorsitzender Lehmann dankte dem Bürgermeister und dem Gemeinderat für den hohen Stellenwert, den sie den Sportlern zubilligen.

„Es gibt jetzt sehr viel zu tun“ begründete Dietmar Lehmann beim Ausblick seine Bitte um Mitarbeit. Diese Bitte gehe vor allem an die Sporttreibenden, die zuerst Nutznießer dieser Einrichtungen seien. Die Leiter der einzelnen Arbeitsgruppen für die Vorarbeiten zum Straßenfest am 10. und 11. September informierten über ihre Aktivitäten. So war zu erfahren, dass auf dem unteren Teil des Festgeländes zwischen Rathaus und Gebäude Schaal eine Umgestaltung im Gespräch ist, um beispielsweise die dort spielenden Musikkapellen besser einzubinden.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen