Bei der Hobbyausstellung gibt es eine bunte Vielfalt

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 34 Hobbykünstler stellen auf der Ausstellung ihre Werke aus. Eines der Stände bietet allerhand Sachen aus Filz an.
34 Hobbykünstler stellen auf der Ausstellung ihre Werke aus. Eines der Stände bietet allerhand Sachen aus Filz an. (Foto: Beatrix Speker)
Beatrix Speker

Der erste Besucheransturm war am Samstag, 29. September, zur Eröffnung der 18. Hobbyausstellung noch nicht so groß, so strömten am Sonntag, 30. September, viele Interessierte in die Donau-Lauchert-Halle nach Sigmaringendorf. Am Samstag um 13 Uhr eröffnete Carolin Schosser, in Vertretung von Bürgermeister Philip Schwaiger, die Ausstellung.

34 Hobbykünstler nutzten die Ausstellung als Plattform zur Präsentation ihrer Werke. Schmuck, Strick für Kinder und Erwachsene, Aquarelle, Holz- und Metallarbeiten, Bastelarbeiten jeglicher Art, Grußkarten, Türkränze und „Türsteher“, Gefilztes und vieles mehr in bunten Farben füllten die Halle. Viele sind schon öfter dabei, andere zum ersten Mal.

Flüchtling aus dem Irak stellt aus

So wie Faisal Adil, ein anerkannter Flüchtling aus dem Irak. Er zeigt in seinen farbenfrohen Bildern aus Acryl- und Ölfarben was in ihm steckt und setzt damit lebhafte Akzente. Auch die Frauen Wölfle und Kübler aus Albstadt und Straßberg sind zum ersten Mal mit ihren Filzarbeiten dabei. Zusammen filzen sie aus Schafwolle zum Beispiel Pilze, Bäume oder Bettflaschenüberzüge.

„Wir schaffen zehn Pilzknödel an einem Mittag und nebenher können wir uns super unterhalten“, sagen die beiden lachend und wollen auch in zwei Jahren nochmals kommen. Oder zum Beispiel eine Ausstellerin aus einem Nachbarkeis. Sie ist bereits zum zweiten Mal dabei und berichtet, dass sie zur Fertigung ihrer Arbeiten entweder im Keller oder auf dem Sofa sitzt.

Exponate sind mit vielLiebe zum Detail hergestellt

Seit 29 Jahren stellt sie Stirnbänder, Hüte und Schmuck her und besucht etwa 25 Mal im Jahr Märkte im gesamten Ländle – und alles neben ihrem eigentlichen Beruf. „Ich habe einfach Freude daran“, sagt sie. Dass viel Freude, aber auch viel Mühe, in den einzelnen Arbeiten steckt ist in allen Ausstellungsstücken ersichtlich. Alle Exponate sind mit viel Liebe zum Detail hergestellt. Bemängelt haben einige Aussteller allerdings, dass es dieses Jahr einfach zu früh war. Sonst sei die Hobbyausstellung immer erst Ende Oktober datiert, da würden manche dann doch schon eher an ein „Weihnachtsgeschenkle“ denken, berichtet eine Ausstellerin. Bewirtet wurden die Besucher im Foyer vom Skiclub Sigmaringendorf mit Kaffee und Kuchen, frischen Waffeln und Saiten.

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