Zweiter Trialog findet am 16. Oktober statt

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Was kann ich tun, wenn es mir schlecht geht? Das ist Thema des zweiten Trialogs.
Was kann ich tun, wenn es mir schlecht geht? Das ist Thema des zweiten Trialogs. (Foto: Julian Stratenschulte/dpa)
Schwäbische Zeitung

Für Interessierte, denen es nicht möglich ist, nach Sigmaringen zum Trialog zu kommen, wird ein Fahrdienst eingerichtet. Kontakt per Mail an:

trialog-sig@gmx.de an.

Bereits zum zweiten Mal findet am 16. Oktober ab 18.30 Uhr der Sigmaringer Trialog statt, eine Kommunikationsplattform, bei die drei Hauptgruppen im psychiatrischen Entwicklungsprozess aufeinander treffen. Das sind;: Psychisch erkrankte Menschen, deren Angehörige und die professionellen Mitarbeitenden in psychiatrischen Handlunstfeldern, aber auch Ehrenamtliche oder Interessierte. Jeder, der Lust hat, ist willkommen.

Der Trialog ist bereits in vielen Städten und Gemeinden fester Bestandteil der gemeindepsychiatrischen Kultur. Ziel ist es, auf Augenhöhe miteinander zu kommunizieren, Erfahrungen auszutauschen, Vorurteile abzubauen, die Perspektive des Anderen zu hören und zu achten, um sich im Spannungsfeld psychischer Erkrankungen besser zu verstehen. Die Teilnehmenden können sich persönlich einbringen oder auch nur zuhören. In Sigmaringen fand die Auftaktveranstaltung im Juni 2018 statt, der zweite Sigmaringer Trialog ist am 16. Oktober im evangelischen Gemeindehaus in der Kalrstraße 24. Interessierte sind dazu herzlich eingeladen. Das Thema diesmal: „Selbstverantwortung bei psychischen Erkrankungen. Wofür bin ich selbst verantwortlich, auch wenn es mir sehr schlecht geht?“ Das Thema ermöglicht, über die Herausforderung zu diskutieren, Hilfe von Anderen zuzulassen, aber sich nicht selbst aufzugeben und Tipps für Professionelle und Angehörige zu sammeln, wie die Hilfestellung zur Selbstverantwortung für den Betroffenen und seine Erkrankung aussehen kann.

Die Veranstalter des Trialogs, das SRH Krankenhaus Sigmaringen, der Caritasverband Sigmaringen, der Verein für soziale Psychiatrie Zwiefalten und die Patientenfürsprecherin des Landkreises Sigmaringen, planen ab 2019 vier Termine jährlich anzubieten.

Für Interessierte, denen es nicht möglich ist, nach Sigmaringen zum Trialog zu kommen, wird ein Fahrdienst eingerichtet. Kontakt per Mail an:

trialog-sig@gmx.de an.

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